Kirchengemeinde Aurich Lamberti

Die Lambertikirche. Foto: privat

Herzlich willkommen!

Schön, dass Sie den Weg auf unsere neue Seite gefunden haben!

Hier haben wir für Sie viele Informationen rund um die Auricher Lambertikirche und unser Gemeindeleben zusammengestellt.

Wir freuen uns, Sie als Gast oder Gemeindemitglied in unserem Gottesdienst oder auf einer Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Vielleicht fehlt gerade Ihre Stimme in einem unserer Chöre oder ein Kreis wartet auf genau Ihr Talent? Sie sind herzlich eingeladen, einfach hinzuzukommen! Dann wird auch für Sie -

Lamberti - ein Stück zu Hause!

Ihre Lambertigemeinde

Gelungener Gottesdienst mit dem Handwerk in Ostfriesland

Superintendent Tido Janssen (von links), Handwerkskammer-Präsident Albert Lienemann, Landessuperintendent Dr. Deltlef Klahr und Handwerks-Pastor Claus Dreier. Foto: Gawlick-Daniel

In unserer Lambertikirche ist am Sonntag (18. Februar) mit etwa 150 Besuchern ein spezieller Gottesdienst gefeiert worden. Superintendent Tido Janssen als Gastgeber hat das Handwerk in den Mittelpunkt gestellt. Es ging um jene Frauen und Männer, die täglich dafür sorgen, dass unsere Häuser in einem guten Zustand sind, dass unsere Autos fahren, dass wir in bequemen Möbeln sitzen, dass wir leckeres Brot essen und dass wir die Vorzüge von Wärme und Strom genießen... Vielfalt zeichnet das Handwerk aus, große Vielfalt. Das ist auch an vielen Stellen in der Bibel nachzulesen, in der Noah als der erste Handwerker gleich eine bedeutende Rolle übernehmen musste. Er bekam von Gott den Großauftrag, eine Arche zu bauen. Und er baute sie gut.

Handwerk und Qualität gehören zusammen, das machte der Präsident der Handwerkskammer für Ostfriesland, Albert Lienemann aus Holtrop in einem Interview mit Superintendent Janssen deutlich. Den Handwerksbetrieben in seinem Kammerbezirk gehe es gut, die Konjunktur brumme, die Auftragsbücher seien voll, die Einkommen seien auskömmlich. Ganz frei von Sorgen seien die Handwerksbetriebe aber nicht. Lienemann beklagte den Fachkräftemangel, der den Betrieben zu schaffen machen. Es gehe in den nächsten Jahren darum, verstärkt und gut auszubilden.

Landessuperintendent Detlef Klahr als Leiter des Sprengels Ostfriesland lobte das Handwerk als unverzichtbar in unserem täglichen Leben. „Wir gehen gern in den Baumarkt und versuchen dann, selbst etwas zu reparieren oder zu renovieren. Wer aber Qualität möchte, sei auf Handwerksbetriebe angewiesen.“ Als Beleg dafür wies Dr. Klahr auf unseren „Ihlower Altar“, der ein Meisterstück der Handwerkskunst sei. Tischler, Maler, Schnitzer und Vergolder hätten daran gearbeitet. „Er ist mehr als 500 Jahre alt und immer noch wunderschön anzusehen“, sagte Klahr. Der Landessuperintendent machte auch deutlich, dass es zwischen den Kirchengemeinden und den jeweiligen Handwerksbetrieben vor Ort ein gutes Miteinander gebe. Auch wenn die Gemeinden nicht immer alle Erwartungen der Handwerker hinsichtlich Aufträge erfüllen könnten.

Die Predigt hielt Claus Dreier, Pastor für Kirche und Handwerk, aus Hannover. Dreier wurde in Leer geboren, arbeitete auch als Dorfpastor in Steenfelde. Seit 2014 ist er der neue Handwerkspastor der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Der 59-jährige Seelsorger fuhr lange Taxi und Busse und schleppte für den ADAC Fahrzeuge ab. Er weiß also wie es ist, mit den Händen zu arbeiten. Und dass Handwerker mit ihrer Hände Arbeit nicht nur Gutes erschaffen, betonte er auch. Die hölzernen Kriegsschiffe der Römer im späten ersten nachchristlichen Jahrhundert seien ebenso von Handwerkern gebaut worden wie die Konzentrationslager der Nazis vor und während des 2. Weltkrieges. Dreier appellierte an die besondere Verantwortung aller Handwerker: „Die Welt sieht so aus, wie sie aussieht, weil das Handwerk in der Lage war, selber kreativ daran mitzuwirken und auch die kreativen Gedanken anderer in die Wirklichkeit umzusetzen.“

Für die Musik während des Gottesdiensten sorgte der Gospelchor, geleitet von Kantor Maxim Polijakowski. Zu Beginn hatte Polijakowski auf der Orgel die Melodien mehrere Lieder gespielt, die textlich in einem Bezug zum Handwerk stehen: „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“ oder „Wer will fleißige Handwerker sehen“. Ein stimmungsvoller, ein guter Einstieg für einen speziellen Gottesdienst, der mit einem Imbiss und mit vielen Gesprächen endete – natürlich auch über das Handwerk.

Gemeindehaus ist Baustelle: Lambertshof mit dem Pkw meiden

Die vorbereitenden Arbeiten für den Einbau des Fahrstuhls am Gemeindehaus haben begonnen. Foto: Gawlick-Daniel

Unser Gemeindehaus ist Baustelle. Das Bauunternehmen Heykes aus Wiesmoor hat damit begonnen, den Fahrstuhl einzubauen. Es sind zunächst vorbereitende Arbeiten, die erledigt werden müssen. So ist die Treppe zum Haupteingangbereich entfernt und dort in die Tiefe gebaggert worden. Damit ist der Weg in das Gemeindehaus in den kommenden Monaten nur noch über den hinteren Eingang möglich. 

Gesperrt wird für die Dauer der Bauarbeiten auch der Parkplatz hinter dem Gemeindehaus. Das betrifft nicht nur Besucher und Mitarbeiter unserer Gemeinde, sondern auch die Eltern der „Zwergenland“-Kinder. Sie werden gebeten, nicht mit dem Auto in den Lambertshof zu fahren, sondern umliegende Parkplätze zu nutzen.

Der Fahrstuhl wird das Tiefparterre mit den Räumen im ersten Geschoss und dem Gemeindesaal im Obergeschoss verbinden. Zum Gemeindesaal führt bislang nur eine steile Treppe hinauf. Er ist damit unerreichbar für Menschen im Rollstuhl, für gehbehinderte Menschen und für viele Seniorinnen und Senioren.

Rund 315.000 Euro kostet das Bauvorhaben. Die Finanzierung ruht auf drei Säulen. Der Kirchenkreis Aurich bezuschusst das Projekt mit 100.000 Euro. Aus der Lotterie „Aktion Mensch“ erhält Lamberti außerdem 110.000 Euro. „Das ist eine große Freude. Nur deshalb kann es endlich 2018 mit dem Einbau des Fahrstuhls losgehen“, sagte Pastorin Scheepker und ergänzte: „Diese Förderung ist ein großes Glück für uns.“ Das letzte Drittel der Summe haben die Mitglieder der Kirchengemeinde aufgebracht. Sie spendeten in den vergangenen drei Jahren 111.000 Euro. „Das ist spitze“, freute sich Pastorin Scheepker. Kirchenvorstandsvorsitzende Daniel sprach von einer „überaus großen Bereitschaft, unsere Gemeinde finanziell zu unterstützen“.

Zusammen mit der behindertengerechten Toilette wird das Gemeindehaus nach dem Einbau des Fahrstuhls komplett barrierefrei sein. Der federführende Architekt Norbert Freitag rechnet damit, dass die Arbeiten spätestens im Herbst beendet sein werden. In einem zweiten Bauabschnitt wird die Kindergruppe „Zwergenland“ vom ersten Geschoss in das  Tiefparterre umziehen. Es wird komplett neugestaltet und einen separaten Ein- beziehungsweise Ausgang zum Hof und dem angrenzenden Spielplatz und Garten erhalten. „Die Kinder bekommen ihr eigenes neues Reich“, machte Kirchenvorstandsvorsitzende Daniel deutlich. Aber bis dahin müsse erneut fleißig Geld gesammelt werden.

Wort und Musik in der Passionszeit

Foto: Gawlick-Daniel

Zu einer besonderen Andachtsreihe laden wir an den Samstagen vor Ostern (immer um 17.30 Uhr) bis zum 24. März ein. Diese Andachtsreihe lässt Raum zur Reflexion, Besinnung und Einkehr. Thematisch wird es um das große christliche Thema der vorösterlichen Zeit, der Passion gehen.

Bevor Jesus am Kreuz starb, war sein Leidensweg gekennzeichnet von Hunger und Durst, schlimmer noch von Folter, Einsamkeit und Verrat, niedergeschrieben in den Passionsgeschichten. Kurze Lesungen aus diesen Passionsgeschichten werden im Mittelpunkt der Andachten stehen. Dazu wird passend zu den Themen viel Musik erklingen, ausgewählt von unserem Kantor Maxim Polijakowski. Erwarten Sie besondere Andachten, in denen besondere Texte gelesen und besondere Musik gespielt wird.

Am 24. Februar beschäftigt sich Pastorin Cathrin Meenken mit dem Thema Verleumdung (Mt. 26, 59-68). 

Gedenkgottesdienst für verstorbene Kinder

Von links: Trauerbegleiterin Erna Campen, Pfarrer Johannes Ehrenbrink, Jana Siebert (betroffene Mutter), Pastor Andreas Scheepker, Präses Hilke Klüver. Auf dem Bild fehlen Diakonin Anke Kaun, Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr und Pastorin Gretchen Ihmels-Albe. Foto: Gawlick-Daniel

Ein ökumenischer Arbeitskreis lädt am Sonntag, 25. Februar, zu einem Gedenkgottesdienst für verstorbene Kinder in Aurich ein. Der Gottesdienst beginnt um 15 Uhr in der katholischen St. Ludgeruskirche am Georgswall. Gestaltet wird er von einem Team aus der katholischen, der evangelisch-reformierten und der evangelisch-lutherischen Kirche in Ostfriesland. Außerdem werden Jana Siebert und Christoph Otto Beyer den Gottesdienst musikalisch gestalten. Das Thema lautet: „Ist da jemand, der mein Herz versteht?“

Seit 2003 wird dieser Gottesdienst einmal im Jahr in Ostfriesland angeboten. Eingeladen sind alle betroffenen Eltern, Geschwister, Großeltern, Paten und andere trauernde Angehörigen und Freunde, unabhängig davon wie lange sie schon mit ihrer Trauer leben. Auch andere Gäste, die an diesem Gottesdienst teilnehmen möchten, sind herzlich willkommen.

In den Gebeten, Liedern, der Predigt und allen anderen Texten sollen Gefühle, Fragen und Zweifel ausgesprochen und  Raum für die Trauer gegeben werden. Es besteht die Möglichkeit, die Namen der Kinder aufzuschreiben und während des Gottesdienstes verlesen zu lassen, um gemeinsam an die Kinder zu denken.

Im Anschluss an den Gottesdienst lädt die gastgebende katholische Kirchengemeinde alle Gottesdienstbesucher zur Begegnung und zum Gespräch beim Tee ins Gemeindehaus ein.

„Kirche mit mir": Ein Wahlaufruf unseres Superintendenten

Superintendent Tido Janssen: „Bitte gehen Sie wählen!“

Die Amtszeit unseres Kirchenvorstandes endet im Juni 2018. Am Sonntag Lätare, 11. März, werden die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher neu gewählt.

Das Wahlrecht haben alle Kirchenmitglieder, die bis zum Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben, am Wahltag der Kirchengemeinde angehören und in die Wählerliste eingetragen sind. Alle 60.617 Wahlberechtigten des Kirchenkreises Aurich bekommen eine schriftliche Wahlbenachrichtigung

In unserer Gemeinde sind neun Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher zu wählen.Sie geben unserer Gemeinde ein konkretes Gesicht. Häufig sind sie Identifikationsfiguren für Kirche am Ort. Um so wichtiger, dass viele Wahlberechtigte am 11. März von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen. Ein Wahlaufruf von Superintendent Tido Janssen:

„Liebe Gemeindemitglieder!

Unsere Kirche lebt davon, dass Menschen in ihr Verantwortung übernehmen. Unsere Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher sind eine wichtige Säule in der lokalen Kirchenarbeit.Am 11. März sind Kirchenvorstandwahlen. Kandidatinnen und Kandidaten warten auf Ihre Stimmen. Bitte gehen Sie wählen! Beteiligen Sie sich! Menschen aus unseren Reihen haben sich bereit erklärt, in den nächsten Jahren für unsere Kirchengemeinde aktiv zu sein. Darüber dürfen wir uns freuen. Sie wollen sich mit Ideen und Begeisterung einsetzen. Bitte unterstützen Sie sie mit Ihrer Stimme!“

Stimmungsvoll und beschwingt ins neue Jahr

Der Bläserkreis mit Leiter Frank Joachim (vorne in der Mitte) gestaltete den Epiphanias-Gottesdienst musikalisch mit. Foto: Gawlick-Daniel

Eine „Spezialausgabe“ der Andachtsreihe „Wort und Musik“, die in der Adventszeit an vier Samstagen mehr als 1200 Menschen begeisterte, gab es am Samstag, 6. Januar, in unserer Lambertikirche. In dieser knapp einstündigen Andacht traten noch einmal alle Chöre der Gemeinde auf: die Lambertikantorei, der Gospelchor „Good News“ und der Bläserkreis. Sie präsentierten die Highlights aus ihren Weihnachtsprogrammen, unter anderem Teile aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, aber auch beschwingte Gospelmusik des 20. Jahrhunderts.

Kurze, meditative Wortbeiträge gestaltete Pastor Peter Schröder-Ellies mit Superintendent Tido Janssen und Pastorin Cathrin Meenken.

Noch eine Stunde nach der Andacht herrschte immer noch reges Treiben in unserer Kirche. Bei Keksen, Lebkuchenherzen und Glühpunsch mit und ohne Alkohol nutzen viele Besucherinnen und Besucher die Zeit, beste Neujahrswünsche auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Dieser stimmungsvolle Gottesdienst am Epiphaniastag, dem Tag der „Heiligen Drei Könige“,  ließ die Weihnachtszeit auf eine schöne Art und Weise ausklingen und war zugleich ein gelungener Start in das neue Jahr.

Licht und Glanz am zweiten Weihnachtstag

Immanuel Klein (Bass) bei seinem Auftritt in unserer Lambertikirche. Fotos: Gawlick-Daniel

Mit feierlicher Musik ist die Reihe der Gottesdienste zu Weihnachten in unserer Lambertikirche beendet worden. Während des Festgottesdienstes am zweiten Feiertag führten Kantorei und Ostfriesisches Kammerorchester, geleitet von Kantor Maxim Polijakowski, die 5. Kantate des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach auf. Die Weisen aus dem Morgenland stehen im Mittelpunkt dieser Kantate, in der die menschliche Sehnsucht nach dem Erscheinen Gottes in Form eines Dialogs zum Ausdruck gebracht wird. Während Sopran (Lisa Sörös) und Tenor (Bernhard Scheffel) um Jesu kommen bitten, weist die Alt-Stimme (Dorothea Ohly-Visarius) wiederholt darauf hin, dass Gott und dass sein Licht und seine Liebe bereits gegenwärtig sind. Die Bass-Stimme sang Immanuel Klein.

Superintendent Tido Janssen leitete den Gottesdienst, den etwa 600 Menschen besuchten. Sie hörten, und das hat bereits Tradition am zweiten Weihnachtstag in Lamberti, Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr aus Emden predigen. Dr. Klahr sprach über das Licht und den Glanz des neugeborenen Königs und sagte zu den Gläubigen: „Gehen sie zu einem Menschen, der sie braucht. Bringen sie ihm ein Licht und sagen sie ihm, dass sie im Festgottesdienst in der Lambertikirche an ihn gedacht haben. Darüber wird er sich freuen.“

Das Ostfriesische Kammerorchester mit seinem musikalischen Leiter Christoph Otto Beyer (vorne).

up.Date – das neue Gottesdienstformat in Aurich

Dass Software auf unserem Computer regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht wird, dafür sorgen wir mit einem Update. Aber auch unser Glaube braucht so ein regelmäßiges Update: neue Impulse, neue Erkenntnisse, neue Erfahrungen. Wo geht das besser als bei einem Date mit Gott? Ein paar Menschen aus unserer Gemeinde und St. Johannis Sandhorst haben die Idee, dies in der Form eines Abendgottesdienstes zwei bis drei Mal im Jahr in lockerer Form zu tun.

Das geht nicht alleine. Wir brauchen Dich! Verschiedene Teams, so haben wir überlegt, sollen diesen Gottesdienst vorbereiten und gestalten: Die „Actors Crew“ entwickelt und probt ein kleines Theaterstück zum jeweiligen Thema. Das „Tech-Team“ ist zuständig für Licht, Ton und alles, was mit Technik zu tun hat. Die „Promotion-Crew“ verantwortet Werbung und social-media. Ein Logo brauchen wir natürlich auch noch.😉 Das „Worship-Team“ sorgt für die gute Musik. Die „Boarding-Crew“ organisiert die gesamte Logistik. Und das „Smart-Team“ entwickelt Thema, Inhalt, Moderation und koordiniert das Miteinander aller Teams.

Na, Lust mitzumachen; etwas Neues zu wagen? Dann melde Dich bei Cathrin Meenken, Maxim Polijakowski oder Torsten Hoffmann. Die Kontaktdaten findest du unter „Team“ auf dieser Homepage.

Zu den Kontaktdaten ...

Ein tolles Wochenende zum Thema Taufe

Unsere Lambertikirche fest in der Hand von Kindern. An zwei Tagen, während des Kinderkirchentages und des Tauferinnerungsgottesdienstes, lernten sie viel über die Taufe. Fotos: Gawlick-Daniel
Der Taufbaum ist eine Spende der Tischlerei Smid in Westerende. Links Ehepaar Smid mit Tochter Lotta, rechts Franziska Fenderl vom Kindergottesdienstteam und Pastorin Angelika Scheepker.

Mehr als 30 Kinder tobten am Samstag (4. November) durch das Gemeindehaus der Lambertigemeinde. Das Kinderkirchenteam mit Franziska Fenderl und Pastorin Angelika Scheepker hatte zum Kinderkirchentag eingeladen. Unterstützt wurden sie dabei von Birte Narten, Justus de Vries, Heike Fritsch, Insa Kringler und Andrea Helmkamp.

Und das war nötig, denn viele Hände wurden gebraucht, um alles für den spannenden Vormittag vorzubereiten. Heike Fritsch schnippelte in der Küche einen leckeren Imbiss, Birte und Justus statteten die Kinder mit Namensschildchen aus.

Alles drehte sich um das Thema Taufe. Pastorin Scheepker erzählte mit den Bildern von Kees de Kort die Geschichte vom Finanzminister der äthiopischen Königin, der sich auf seiner Reise in Jerusalem auf die Suche nach Gott macht. Am Ende lernt er Philippus, den Pferdefreund, kennen. Der ist ein begeisterter Anhänger von Jesus und kann dem Finanzminister viel über Gott und Jesus Christus erzählen. Am Ende seiner Reise lässt der Finanzminister sich taufen. Es macht ihn dankbar und fröhlich, dass er Gott gehören darf.

Die Grundschulkinder waren anschließend mit Pastorin Scheepker in der Lambertikirche auf Spurensuche zum Thema Taufe. Die große Kindergruppe schaute sidn den jetzigen Taufstein und auch den alten Taufstein in der Ehrenhalle an. Die Osterkerze und auch die Geschichte von Jesu Geburt im Stall wurde im Ihlower Altar entdeckt.

Großes Interesse fand bei den Kindern auch das Kruzifix an der Nordwand der Kirche. "Warum hängt der da?", fragten die Kinder. Diese Frage der Kinder nahm Pastorin Scheepker mit in den Familiengottesdienst am Sonntag (5. November). Die Kinder vom Kinderkirchentag und zusätzlich viele andere Kinder und Familien waren gekommen, um das Fest der Tauferinnerung zu feiern. Als die Kinder im Segnungskreis zur Erinnerung an ihre Taufe ihre mitgebrachte Taufkerze an der großen Osterkerze anzündeten, war der Altartisch der Lambertikirche anschließend ein wunderschön leuchtendes Meer von vielen bunt verzierten Taufkerzen.
Fast 50 kleine Kinderhände segnete Pastorin Scheepker mit dem Zeichen des Wasserkreuzes am Taufstein.

Ein besonderer Moment war die erste Nutzung des Taufbaumes, gespendet von der Tischlereifirma Smid in Westerende. Seit Sonntag (5. November) steht er nun in unserer Kirche. Pastorin Scheepker dankte Reinhard Smid für das tolle Geschenk und überreichte als Dankeschön eine Flasche Bagbander Reformationsbier.

Junge Stimmen für neuen Kinderchor gesucht

Bild: Eric Hasseler i.A. der Lambertigemeinde Aurich

Superstars werden nicht gesucht, dafür aber junge Stimmen. Der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Aurich und die Musikschule des Landkreises Aurich gründen einen gemeinsamen Kinderchor. Er wird geleitet von Kirchenmusikerin Helen Kroeker (Bild).

Kinder vom Vorschulalter bis zu acht Jahren sind dazu eingeladen. Geprobt wird Dienstags von 15.15 bis 16 Uhr in der Musikschule. Die Teilnahme ist kostenfrei, abgesehen von einer einmaligen Anmeldegebühr über zehn Euro. Anmeldungen nimmt die Musikschule, An der Stiftsmühle 10, entgegen: Telefon 04941 959706.

„Wir singen Kinderlieder, lernen kleine Singspiele und möchten auch gemeinsam mit dem Kinderchor der Lambertigemeinde für Musicals proben“, sagt Kroeker, die großen Wert auf kindgerechte Stimmbildung legt. Auftrittspläne für den neuen Kinderchor hat sie auch schon, etwa während Veranstaltungen der Musikschule oder in Kirchen während besonderer Gottesdienste.

Der Kinderchor in unserer Lambertigemeinde wird ebenfalls geleitet von Helen Kroeker. Dieser Chor für Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 14 Jahren trifft sich immer Mittwochs von 17 bis 18 Uhr im Gemeindehaus am Lambertshof.

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Titelbild: Gawlick-Daniel

Der aktuelle Lambertibote, Ausgabe 217

➤ „In einem guten Fahrwasser“: Kirchenvorstandsvorsitzende und geschäftsführender Pastor bilanzieren sechs Jahre Kirchenvorstandsarbeit. Ein Interview.

➤ „Ausrufezeichen für das Christsein“: Die Auricher Feierlichkeiten zum 500. Jahrestag der Reformation. Ein Rückblick.

➤ „Neue Impulse und neue Erfahrungen“: up.Date heißt das neue Gottesdienstformat der Sandhorster St. Johannis- und unserer Gemeinde. Ein Aufruf.

 

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Gottesdienste in Lamberti

Die Gottesdienste der kommenden Wochen auf einen Blick.

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Einladung

22. Februar 2018,
15:00 bis 16:45 Uhr, Gemeindehaus

Nachmittag der älteren Generation

Mit Pastor Andreas Scheepker.