Kirchengemeinde Aurich Lamberti

Die Lambertikirche. Foto: privat

Herzlich willkommen!

Schön, dass Sie den Weg auf unsere neue Seite gefunden haben!

Hier haben wir für Sie viele Informationen rund um die Auricher Lambertikirche und unser Gemeindeleben zusammengestellt.

Wir freuen uns, Sie als Gast oder Gemeindemitglied in unserem Gottesdienst oder auf einer Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Vielleicht fehlt gerade Ihre Stimme in einem unserer Chöre oder ein Kreis wartet auf genau Ihr Talent? Sie sind herzlich eingeladen, einfach hinzuzukommen! Dann wird auch für Sie -

Lamberti - ein Stück zu Hause!

Ihre Lambertigemeinde

Friedvoll und festlich

Der Motettenchor mit Kantor Maxim Polijakowski (vorne). Foto: Gawlick-Daniel

Einfühlsamer Gesang war am Samstag (11. November) in unserer Lambertikirche zu hören. Der Motettenchor, geleitet von Kantor Maxim Polijakowski, trug am späten Nachmittag drei Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy vor. Alle sind Teil größerer Chorwerke. Die Motetten „Wirf dein Anliegen auf den Herrn“ und „Wer bis an das Ende beharrt“ stammen aus dem Oratorium „Elias“, die Motette „Verleih uns Frieden“ aus der gleichnamigen Choralkantate. Die Motetten greifen besonders die Gedanken um Frieden, Leben und Tod, die am Ende des Kirchenjahres vielfach im Mittelpunkt stehen, auf. Knapp 150 Besucherinnen und Besucher genossen die Vorträge. Es herrschte, wie bei Motettenandachten üblich, eine friedvoll-festliche Atmosphäre.

Die Reihe der Motettenandachten endet in diesem Jahr am 9. Dezember, dann unter dem Titel „Wort und Musik im Advent“. Werke von Max Reger und Johannes Brahms stehen auf dem Programm. Unsere Kirche wird im Schein vieler Kerzen erstrahlen.

Ein tolles Wochenende zum Thema Taufe

Unsere Lambertikirche fest in der Hand von Kindern. An zwei Tagen, während des Kinderkirchentages und des Tauferinnerungsgottesdienstes, lernten sie viel über die Taufe. Fotos: Gawlick-Daniel
Der Taufbaum ist eine Spende der Tischlerei Smid in Westerende. Links Ehepaar Smid mit Tochter Lotta, rechts Franziska Fenderl vom Kindergottesdienstteam und Pastorin Angelika Scheepker.

Mehr als 30 Kinder tobten am Samstag (4. November) durch das Gemeindehaus der Lambertigemeinde. Das Kinderkirchenteam mit Franziska Fenderl und Pastorin Angelika Scheepker hatte zum Kinderkirchentag eingeladen. Unterstützt wurden sie dabei von Birte Narten, Justus de Vries, Heike Fritsch, Insa Kringler und Andrea Helmkamp.

Und das war nötig, denn viele Hände wurden gebraucht, um alles für den spannenden Vormittag vorzubereiten. Heike Fritsch schnippelte in der Küche einen leckeren Imbiss, Birte und Justus statteten die Kinder mit Namensschildchen aus.

Alles drehte sich um das Thema Taufe. Pastorin Scheepker erzählte mit den Bildern von Kees de Kort die Geschichte vom Finanzminister der äthiopischen Königin, der sich auf seiner Reise in Jerusalem auf die Suche nach Gott macht. Am Ende lernt er Philippus, den Pferdefreund, kennen. Der ist ein begeisterter Anhänger von Jesus und kann dem Finanzminister viel über Gott und Jesus Christus erzählen. Am Ende seiner Reise lässt der Finanzminister sich taufen. Es macht ihn dankbar und fröhlich, dass er Gott gehören darf.

Die Grundschulkinder waren anschließend mit Pastorin Scheepker in der Lambertikirche auf Spurensuche zum Thema Taufe. Die große Kindergruppe schaute sidn den jetzigen Taufstein und auch den alten Taufstein in der Ehrenhalle an. Die Osterkerze und auch die Geschichte von Jesu Geburt im Stall wurde im Ihlower Altar entdeckt.

Großes Interesse fand bei den Kindern auch das Kruzifix an der Nordwand der Kirche. "Warum hängt der da?", fragten die Kinder. Diese Frage der Kinder nahm Pastorin Scheepker mit in den Familiengottesdienst am Sonntag (5. November). Die Kinder vom Kinderkirchentag und zusätzlich viele andere Kinder und Familien waren gekommen, um das Fest der Tauferinnerung zu feiern. Als die Kinder im Segnungskreis zur Erinnerung an ihre Taufe ihre mitgebrachte Taufkerze an der großen Osterkerze anzündeten, war der Altartisch der Lambertikirche anschließend ein wunderschön leuchtendes Meer von vielen bunt verzierten Taufkerzen.
Fast 50 kleine Kinderhände segnete Pastorin Scheepker mit dem Zeichen des Wasserkreuzes am Taufstein.

Ein besonderer Moment war die erste Nutzung des Taufbaumes, gespendet von der Tischlereifirma Smid in Westerende. Seit Sonntag (5. November) steht er nun in unserer Kirche. Pastorin Scheepker dankte Reinhard Smid für das tolle Geschenk und überreichte als Dankeschön eine Flasche Bagbander Reformationsbier.

Ausrufezeichen für das Christsein

Für Superintendent Tido Janssen „ein Wunder“: Protestanten feiern in der katholischen Kirche das Reformationsjubiläum.
Sie sind die Erfinder der Auricher Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum: Superintendent Tido Janssen (links) und Kreiskantor Maxim Polijakowski. Ihr Dank galt den vielen Helferinnen und Helfern. Fotos: Gawlick-Daniel

Etwa 1000 Menschen in Aurich haben zum 500. Jahrestag der Reformation über Konfessionsgrenzen hinweg ein Ausrufezeichen für das Christsein gesetzt. Am Festgottesdienst in der Lambertikirche beteiligten sich rund 700 Gläubige; mehrere hundert Christen hatten zuvor das Wandelkonzert begleitet, bei dem Teile des Pop-Oratoriums über Martin Luther an vier Stationen in der Stadt aufgeführt wurden. Superintendent Tido Janssen, der die Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum mit Kreiskantor Maxim Polijakowski erdacht und mit vielen Helfern vorbereitet hatte, zeigte sich überwältigt von der Resonanz: „Das war ein glücklicher Tag für mich, er war geprägt vom Miteinander.“ Polijakowski sah seine Erwartungen übertroffen: „Dass so viel zurück gekommen ist, macht mich mehr als zufrieden“, strahlte der Kreiskantor.

Schon der „Güterschuppen“ des Gymnasiums Ulricianum platzte fast aus allen Nähten, als immer mehr Christen hinein strömten, um den Auftakt des Wandelkonzertes mitzuerleben. „So etwas gab es in Aurich noch nie“, begrüßte Tido Janssen die etwa 300 Besucher und wies auf die besondere Veranstaltungsform für das Reformationsjubiläum hin. An zwei weltlichen Orten, dem „Güterschuppen“ und dem Rathaus, und an zwei geistlichen Orten, der katholischen und der reformierten Kirche, verdeutlichten Redner, wie die Reformation die Menschen und die Welt um sie herum verändert hat.

Weil die Musik auch eine Spezialität der Reformation ist, stand sie besonders im Mittelpunkt. Beteiligt am Wandelkonzert waren Mitglieder aus den Chören Heaven's Voice Moordorf, Swinging Matthews Wallinghausen, Gospelchor Mittegroßefehn und Good News Aurich, begleitet von der Lambertiband. Es war auch eine logistische Aufgabe, Menschen und Material von Station zu Station zu bewegen. Die erforderliche Technik, vom Schlagzeug bis zum Notenständer, musste mehrmals abgebaut und wieder aufgebaut werden. „Es lief wie am Schnürchen“, freute sich Polijakowski.

Im „Güterschuppen“ redete Lutherkenner Pastor Andreas Scheepker zum Thema „Reformation und Bildung“. Scheepker machte deutlich, dass gebildete Menschen die Reformation vorantrieben, die wiederum eine Bildungsbewegung bis in die unteren Schichten der Bevölkerung hinein in Gang setzte. Gute Bildung, sagte Scheepker, sei heute ein wesentlicher Grundpfeiler der Demokratie.

Weiter ging es zur nächsten Station, zum Rathaus. Pastor Peter Schröder-Ellies und seine Tochter Berit lotsten in Warnwesten die große Schar der Christen über die Von-Jhering-Straße. Es war ein überwältigender Anblick, als diese Menschenmenge sich durch die bis dahin nur spärlich belebte Fußgängerzone schob. Im Rathaus war Bürgermeister Heinz-Werner Windhorst der Gastgeber. Er sprach zum Thema „Reformation und Macht“. Die Reformation bewirkte eine Trennung von Kirche und Staat, „verbunden mit der Absage an Untertänigkeit“, betonte Windhorst und stellte die Selbstverwaltung auch der Stadt Aurich auf Grundlage von Recht und Gesetz heraus.

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Rathaus steht die katholische St.-Ludgerus-Kirche. In früheren Zeiten hätten Lutheraner, Reformierte und Freie Christen einen großen Bogen um dieses Gebäude gemacht. Die Zeiten sind – Gott sei dank – vorbei. Dechant Johannes Ehrenbrink hieß die protestantischen Christen willkommen. Für Tido Janssen ein einzigartiger Vorgang: „In der katholischen Kirche zu sein an diesem Tag ist das größte Wunder. Das wäre vor hundert Jahren undenkbar gewesen.“

Ehrenbrink sprach zum Thema „Reformation und Glaube“ und stellte das heraus, was protestantische und katholische Christen verbindet. In Aurich hat sich zwischen den Christen unterschiedlicher Konfession mittlerweile ein starkes verbindendes Band entwickelt. Die Zusammenarbeit in der Ökumene ist von guter Nachbarschaft … ja, von Freundschaft geprägt. Das bejahte auch Horst Stamm, er sitzt im Kirchenvorstand der Auricher St.-Ludgerus-Kirche. Er betonte das freundschaftliche Miteinander. Und das geht so weit, dass katholische Christen ihre wichtigen Sakramentsfeste wie Firmung und Erste heilige Kommunion in der Lambertikirche feiern, weil sie mehr Platz bietet.

Letzte Station des Wandelkonzertes war die reformierte Kirche. Dort überreichte der Küster nicht ohne Grund jedem Besucher einen Nagel. Jörg Schmid sprach zum Thema „Reformation und Frieden“. Er schlüpfte in die Rolle eines Nagels, mit dem 1517 die Thesen angeschlagen wurden, und zeigte auf, dass Luther auch immer zu Toleranz, Aussöhnung und Nächstenliebe aufgerufen hat, er also einer der ersten friedensbewegten Deutschen war.

Einen Steinwurf entfernt von der reformierten Kirche liegt die Lambertikirche. Dort gab es zum Abschluss des Reformationsgedenkens einen Festgottesdienst, der besinnlich war, vielfach zum Nachdenken anregte und ein schönes starkes Gefühl aufkommen ließ: das Gefühl, einer von guten Werten geprägten Gemeinschaft, einer christlichen Gemeinschaft anzugehören.

Musikalischer Höhepunkt war die Kantate „Gott, der Herr, ist Sonn und Schild“ von Johann Sebastian Bach, aufgeführt von der Lambertikantorei und dem Ostfriesischen Kammerorchester mit den Solisten Lisa Sörös (Sopran), Ulrike Homrighausen (Alt) und Christian Meyer (Bass). Gleich mehrere geistliche Lieder intonierte die Bläserklasse 10A des Ulricianums unter der Leitung von Sebastian Berger. Dazwischen trugen Kea Irmer und Niko Kampmeier aus der Kirchenkreisjugend sowie Pastorinnen und Pastoren aus Aurich protestantische Gedanken von verstorbenen oder noch lebenden Deutschen vor: etwa von Johannes Rau oder Margot Käßmann.

„Luthers Tresen“ war derweil in zwei Ecken der Lambertikirche schon aufgebaut worden. Luther war ein Genussmensch und genehmigte sich gern „ein Kännlein Bier gegen den Teufel, ihn damit zu verachten“. Im westlichen Teil der Kirche zapfte Pastorin Cathrin Meenken das Bagbander Reformationsbier aus Zehn-Liter-Fässern als hätte sie das schon zig Mal gemacht. „Ich habe mich vorher im Internet informiert, wie's geht“, verriet sie mit einem Augenzwinkern. Das Bier schmeckte, ebenso die kleinen Köstlichkeiten aus der Bäckerei Meyer. Die Menschen blieben beisammen, unterhielten sich angeregt und blickten zurück auf einen gelungen Feiertag, der ein Ausrufezeichen für das Christsein gesetzt hat.

Die Rede von Superintendent Tido Janssen während des Festgottesdienstes

up.Date – das neue Gottesdienstformat in Aurich

Dass Software auf unserem Computer regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht wird, dafür sorgen wir mit einem Update. Aber auch unser Glaube braucht so ein regelmäßiges Update: neue Impulse, neue Erkenntnisse, neue Erfahrungen. Wo geht das besser als bei einem Date mit Gott? Ein paar Menschen aus unserer Gemeinde und St. Johannis Sandhorst haben die Idee, dies in der Form eines Abendgottesdienstes zwei bis drei Mal im Jahr in lockerer Form zu tun.

Das geht nicht alleine. Wir brauchen Dich! Verschiedene Teams, so haben wir überlegt, sollen diesen Gottesdienst vorbereiten und gestalten: Die „Actors Crew“ entwickelt und probt ein kleines Theaterstück zum jeweiligen Thema. Das „Tech-Team“ ist zuständig für Licht, Ton und alles, was mit Technik zu tun hat. Die „Promotion-Crew“ verantwortet Werbung und social-media. Ein Logo brauchen wir natürlich auch noch.😉 Das „Worship-Team“ sorgt für die gute Musik. Die „Boarding-Crew“ organisiert die gesamte Logistik. Und das „Smart-Team“ entwickelt Thema, Inhalt, Moderation und koordiniert das Miteinander aller Teams.

Na, Lust mitzumachen; etwas Neues zu wagen? Dann melde Dich bei Cathrin Meenken, Maxim Polijakowski oder Torsten Hoffmann. Die Kontaktdaten findest du unter „Team“ auf dieser Homepage.

Erste Seniorengeburtstagsrunde in Lamberti gestartet

Über eine sehr gut besuchte Geburtstagsrunde freute sich unsere Pastorin Angelika Scheepker. Foto: Grundmann

Fast 30 Gäste begrüßten Pastorin Scheepker und ihr Team zur ersten Seniorengeburtstagsrunde am 19. Oktober im Lamberti-Gemeindehaus. Eingeladen waren die Jubilarinnen und Jubilare ab dem 80. Lebensjahr des vergangenen Quartals. Alle drei Monate soll in Zukunft eine solche Geburtstagsrunde stattfinden.

Das Vorbereitungsteam mit Anne-Grete Friedrichs, Gaby Eckhold und Jutta Hippen hatte dafür gesorgt, dass alles da war, was zu einem schönen Geburtstagstisch dazu gehört: Blumen, Kerzen, schöne Servietten, leckere Geburtstagstorte und reichlich Tee. Auch ein kleines Geschenk lag an jedem Platz mit einem Geschichtenheft und einer schönen Karte. Gemeinsam wurde gesungen aus „Komm, Herr segne uns“ und „Nun danket alle Gott“.

Pastorin Scheepker hielt zu Beginn eine Andacht zum Korbiniansapfel. Für den katholischen Pfarrer und Künstler Korbinian Aigner wurde seine Leidenschaft für die Apfelzucht zum Überlebenshelfer während seiner Inhaftierung im KZ Dachau. Sein dort zwischen Baracken gezüchteter Apfel,  „KZ 4“  genannt, wurde 1985, zum 100. Geburtstag von Aigner, ausgezeichnet und in „Korbiniansapfel“ umbenannt. Für Kobinian Aigner wurde der Apfel zum Symbol des Lebens in schwerer Zeit. Scheepker würdigte die reichen Lebenserfahrungen der Jubilare und erinnerte daran, sich zu besinnen, was im Lauf der Jahre zum Zeichen des Lebens geworden ist.

Nach ausgiebigem Teetrinken und Zeit zum Gespräch, entführten Diakonin Helma Grundmann-Kienast und  Prädikant Christoph Grundmann die große Geburtstagsgesellschaft kurzweilig und mit Humor in die Welt der Geburtsjahrgänge, angefangen bei 1924 bis in das Jahr 1937. Helma Grundmann-Kienast begrüßte jeden Geburtstagsgast persönlich und ließ ihren Mann einen Einblick in das jeweilige Geburtsjahr geben. Christoph Grundmann erinnerte kurze geschichtlich prägnante Ereignisse dieser schweren Jahre („Suppensonntag“), die auch manche Erinnerung bei den Jubilaren wach rief, und präsentierte prominente Geburtstagskinder der Zeit.

Am Ende war klar: Es war ein sehr schöner Geburtstagsnachmittag. Und der überwältigende Dank der Geburtstagsgäste gibt dem Team Rückenwind: So machen wir weiter! Wir freuen uns auf die nächste Seniorengeburtstagsrunde am Donnerstag, 18. Januar 2018. Dazu sind alle Gemeindeglieder ab dem 80. Lebensjahr eingeladen, die in der Zeit vom 15. Oktober 2017 bis zum 12. Januar 2018 ihren Geburtstag feierten.
Die persönlichen Einladungen kommen per Post.

Lambertikirche erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit

Zufrieden mit 6130 Besucherinnen und Besuchern: Peter Higgen, Pastorin Angelika Scheepker und Inka Janssen. Foto: Gawlick-Daniel

Unsere Lambertikirche erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit. Während der Öffnungszeiten in diesem Jahr vom 10. April bis 14. Oktober begrüßten die Mitglieder des Kirchenaufsichtskreises 6130 Besucherinnen und Besucher. Das sind 160 mehr als 2016 und 506 mehr als 2015. Neben der 1961 erbauten Orgel aus der Leeraner Werkstatt Ahrend und Brunzema ist es vor allem der glanzvolle „Ihlower Altar“, der die Blicke auf sich zieht. Die Lukas-Gilde in Antwerpen schuf ihn zwischen 1490 und 1505 ursprünglich für das Zisterzienserkloster in Ihlow.

Neben geschichtlichem Interesse ist es der Wunsch nach Ruhe und Besinnlichkeit, der die Menschen, Touristen wie Einheimische, in die Lambertikirche zieht. Manchen Besuchern geht es auch darum, Trauer zu bewältigen oder klare Gedanken in Notsituationen zu fassen. „Ich habe Menschen kennengelernt, die mit schwerem Herzen da waren“, berichtete Ulrike Schunck. Sie gehört dem 26 Mitglieder umfassenden Kirchenaufsichtskreis der Lambertigemeinde an. Diese Mitglieder sorgen ehrenamtlich dafür, dass die Türen der Kirche ein halbes Jahr lang an sechs Tagen in der Woche vormittags und nachmittags jeweils eine Stunde offen stehen.

Die hohe Zahl von Besucherinnen und Besuchern zeige, „wie wichtig es ist, dass wir unsere Kirche öffnen und den Menschen im ganz normalen Alltag die Möglichkeit geben, in ihr Platz zu nehmen und zur Ruhe zu kommen“, betonte Pastorin Angelika Scheepker. Sie zollte den Mitgliedern des Kirchenaufsichtskreises ein großes Lob: „Sie schlagen hier nicht ihre Zeit tot, sondern nehmen das auf, was die Menschen mitbringen. Und das tun sie von Herzen gerne.“

Das bestätigte Peter Higgen als Leiter des Kirchenaufsichtskreises: „Alle sind mit Begeisterung dabei und führen Gespräche über die Kirche, über Gott und die Welt.“ Hin und wieder geht es sogar darüber hinaus. Inka Janssen aus der Kirchenaufsicht begrüßte einen blinden Gast, der sich von ihr fast zwei Stunden lang die Lambertikirche bis ins kleinste Detail beschreiben ließ. Ein ehrenamtlicher Einsatz, der Peter Higgen Respekt abnötigte: „Wir sind stolz auf die Mitglieder des Kirchenaufsichtskreises.“

Sie hießen Menschen aus ganz Deutschland willkommen, die erste Besucherin kam aus Hofheim am Taunus, viele Holländer, Iren, Engländer und Franzosen bestaunten die Lambertikirche, aber es waren auch immer wieder Einheimische, die den Weg in das große rechteckige Gebäude fanden, das die Auricher Innenstadt so nachhaltig prägt.

2018 werden die Türen unserer Lambertikirche wieder offen stehen, möglicherweise länger und unter einem anderen Konzept als in den vergangenen Jahren. Überlegungen der Verantwortlichen gehen in diese Richtung, damit das evangelisch-lutherische Gotteshaus in Aurich sich auch in den nächsten Jahren großer Beliebtheit erfreut.

Spannende Reise in vergangene Zeiten

Bei guter Laune: Mitglieder aus Teeteam, Kirchenaufsicht- und Besuchsdienstkreis vor dem Jeveraner Schloss.

Am Mittwoch (27. September) waren mehr als 30 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Kirchenaufsichtskreis, dem Besuchsdienstkreis und aus dem Teeteam der Lamberti-Kirchengemeinde miteinander unterwegs. Es wurde ein  kurzweiliger Tag mit vielen Eindrücken an interessanten Orten mit hervorragenden Führungen in Jever und Schortens.

Am Vormittag hieß der Türmer des Schlosses zu Jever die Gruppe willkommen und nahm die Auricher mit auf eine spannende Reise in die Zeit der Regentin Maria von Jever (1500-1575), die letzte Regentin aus dem Häuptlingsgeschlecht der Wiemkens. Auf eindrückliche und humorvolle Weise erzählte der Schloßführer von der langen, wechselvollen und konfliktreichen Geschichte zwischen Friesen und Ostfriesen, und wie sich Maria darin behaupten konnte.

Kirchenführerin Ingeborg Nöldeke empfing die Gruppe dann am frühen Nachmittag in der St.-Stephanus-Kirche zu Schortens. Die Schortenser Kirche ist die älteste sicher datierbare Steinkirche in Friesland. Sie wurde zwischen 1153 und 1164 aus Granitfindlingen und aus Tuff erbaut, den sich die Friesen per Schiff aus der Vulkaneifel holten. Mit der ihr eigenen, lebendigen Vortragsweise fesselte Ingeborg Nöldeke die Gruppe von Anfang an, und so blieb es nicht bei der geplanten einen Stunde, sondern es wurde eine halbe Stunde dran gehängt.

Der kurz nach 1505 geschnitzte Hauptaltar ist das größte in einer Dorfkirche erhaltene vorreformatorische Passionsretabel. Es erzählt in 25 Einzelszenen die Leidensgeschichte Jesu vom Einzug in Jerusalem über die Kreuzigung in der Mitte, bis zum Jüngsten Gericht. Sehenswert ist in der Kirche außerdem der dreibogige Lettner aus dem 15. Jahrhundert, unter dessen äußeren Nischen in katholischer Zeit Seitenaltäre standen.

Außerdem trafen wir in der Schortenser Kirche einen „Verwandten“ an: auch dort steht ein von Professor Bernhard Winter entworfener und gestalteter geschnitzter Jugendstil-Taufstein, 1917 gestiftet, zwei Jahre nach unserem Auricher Taufstein. Allerdings ist der Schortenser Taufstein bis heute in Gebrauch, während der unsrige heute in der Ehrenhalle seinen Platz hat.

Die Gruppe beschloss den Tag dann am frühen Abend in der Kirche zu Ardorf, wo ein modernes Altarbild von dem ostfriesischen Künstler Hermann Buß seit 1997 seinen Platz hat. Pastor Thomas Thiem aus Wittmund, der auch für die Ardorfer Kirchengemeinde zuständig ist, war gekommen, um die Gruppe zu begrüßen. Er erzählte aus der wechselvollen Geschichte der kleinen Dorfgemeinde mit diesem modernen Altar, an dem sich bis heute immer wieder die Geister scheiden: Passt ein solches Bild als Altar an diesen Ort?  Unweigerlich haben auch wir uns das gefragt, und es war spannend, wie sehr sich an diesen acht Bildtafeln Rede, Gedanken, Widerspruch und Diskussion entspann.

Zwischen so viel gutem Kulturprogramm kamen auch Leib und Seele nicht zu kurz: ein leckeres Mittagessen wartete im „Haus der Getreuen“ in Jever und es war sogar Zeit für einen kurzen Spaziergang durch Jevers Fußgängerzone. Nachmittags gab es selbstgebackene Torte im Hofcafé Horster Grashaus.

Es war ein rundum gelungener, erfüllter Tag, den die Gruppe mit einem Abendlied, Gebet und Segen in der Ardorfer Kirche beschloss.

„Hat uns als Gemeinde gut getan“

Es passte alles zusammen bei unserem Gemeindeausflug am Sonntag, 3. September: das schöne Wetter mit zumeist strahlendem Sonnenschein, die interessanten Ausflugsziele Schloss Clemenswerth und Museumsdorf Cloppenburg, die Picknicks unter freiem Himmel und die vielen guten Gespräche über Gott und die Welt. Knapp 90 Gemeindemitglieder hatten sich in zwei Bussen auf den Weg gemacht. Vom Kleinkind bis zum 89jährigen Otto Stromann war das Altersspektrum groß. Sie alle erlebten Gemeinschaft und spürten Zugehörigkeit.

Als die Ausflügler um kurz vor 20 Uhr, nachdem sie elf Stunden unterwegs gewesen waren, wieder in Aurich ankamen, war die Zufriedenheit allenthalben groß. „Dieser Ausflug hat uns als Kirchengemeinde gut getan“, freute sich Angelika Scheepker, die sich zuvor überwältigt gezeigt hatte von der „tollen Resonanz“. Kirchenvorstandsmitglied Hannelore Lindert lobte die „informative Führung“ im Schloss Clemenswerth, während Vanessa Plate, die sich im Kindergottesdienstteam engagiert, den Ausflug kurz und knapp als „ausgezeichnet“ bewertete. Pastor Peter Schröder-Ellies sieht die Gemeinschaft unserer Gemeinde gestärkt: „Es war eine schöne Mischung aus Begegnung und Information.“ Auch er freute sich über den Zuspruch: „Echt stark, dass zwei Busse voll geworden sind.“ Küster Hermann Schulte schließlich drückte aus, was viele empfanden: „Es war eine gemütliche Fahrt.“

Dem ist nichts hinzuzufügen, abgesehen von einem dicken Lob an Heide Fritzsche, Anke Stauch und Pastorin Angelika Scheepker, die diesen Ausflug maßgeblich und mit hohem Zeitaufwand vorbereitet hatten.

Stadtfestgottesdienst: Predigt bekommt viel Applaus

Abstimmungsfreudig: Die Besucher des ökumenischen Gottesdienstes am Stadtfestsonntag.

Der ökumenische Stadtfestgottesdienst auf dem Auricher Schlossplatz fiel am Sonntag, 20. August, buchstäblich ins Wasser. Viel zu viel Regen zwang die Veranstalter dazu, in unsere Lambertikirche auszuweichen. Was nicht schlimm war. Denn dort ist es bekanntlich sehr gemütlich. Besonders dann, wenn es draußen stürmt und Starkregen niederprasselt.

Und so erlebten etwa 400 Besucher einen heimeligen und facettenreichen Gottesdienst mit Wort, Gesang und Gebet. „Aurich - du hast die Wahl“, lautete das Motto. Von der Ökumene Aurich ersonnen vor dem Hintergrund, dass die Auricher in diesem Jahr tatsächlich viel zu wählen hatten und haben: Bürgerentscheid, Land- und Bundestagswahl. Aber auch während des Gottesdienstes ging es darum, zu wählen. Spielerisch natürlich. Die Besucher hatten grüne und rote Kärtchen in die Hand gedrückt bekommen, um sie in die Höhe zu halten und ihre Wahl zu treffen. Morgens lieber Kaffee oder Ostfriesentee? Abends vor der Glotze sitzen oder Sport treiben? Ein Konzert mit Helene Fischer oder mit Heino? Ein ganz schwierige Wahl: Dann doch lieber die Rolling Stones. Ein Luxushaus am Berliner Wannsee bewohnen oder doch im beschaulichen Aurich bleiben? Die überwältigende Mehrheit entschied sich - man lese und staune - für Aurich. 

Was während des Gottesdienstes für reichlich Spaß und Frohsinn sorgte, macht das Leben oft schwer. Eine Wahl zu treffen, fällt nicht immer leicht, vor allem wenn der christliche Aspekt hinzukommt. Geht es darum, ein ichbezogenes und selbstgefälliges Leben zu führen oder(!) ist es nicht wichtiger, für andere Menschen da zu sein und ihnen vorbehaltlos in Respekt und Liebe zu begegnen? Eine solche Wahl ist unendlich schwer, wie die Lesung aus Lukas, Kapitel 18 deutlich machte. Dort wird Jesus von einem schwerreichen Mann gefragt: „Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ Jesus antwortet: „Verkauf alles, was du hast, verteil das Geld an die Armen und du wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben ... !“ Der reiche Mann, nahezu schockiert über diese Wahl, entscheidet sich nicht dafür, seinen Besitz vollständig herzugeben. Er wählt ein Leben in Wohlstand.

Genau da setzte die Predigt von Superintendent Tido Janssen an. Eine Predigt, die nachdenklich stimmte, hinterfragte, mahnte und … ja, auch aufrüttelte. Es kommt nicht häufig vor, dass Predigten mit Applaus bedacht werden. Diese wohl, und zwar völlig zurecht. Denn sie machte deutlich, dass für uns, ganz egal welche Wahl wir treffen, die Gewissheit bleibt, dass Gott uns erwählt hat, dass er uns bedingungslos liebt.

Für die musikalischen Akzente im Stadtfestgottesdienst sorgten der Posaunenchor des Kirchenkreises Aurich, geleitet von Arnd-Dieter Ubben. Gesang gab es von Mitgliedern der Gospelchöre Walle, Wallinghausen, Moordorf und Lamberti, geleitet von Helen Kroeker und begleitet von Kreiskantor Maxim Polijakowski. Am Gottesdienst beteiligt waren neben Janssen der Dechant Johannes Ehrenbrink von der katholischen Kirche, die Geschäftsführerin des Caritasverbandes Ostfriesland, Stefanie Holle, Axel Gärtner von der Freien evangelischen Gemeinde, Pastor Jörg Schmid von den Reformierten und unsere Pastorin Cathrin Meenken.

Nach dem Gottesdienst gab es Tee und leckeren Krintstuut mit Butter von der Wallster Backgruppe, für die herzhafte Komponente sorgte die Männergruppe „Kochen und Klönen“, ebenfalls aus Walle, mit Grillwürstchen. Es goss immer noch in Strömen, aber das war nicht schlimm, denn unsere Kirche lud zum Verweilen ein. So kam es zu vielen angeregten Gesprächen, in denen es vielleicht schon um die nächste Wahl ging.

Predigt Superintendent Tido Janssen

Mitglieder aus den Gospelchören Walle, Wallinghausen, Moordorf und Lamberti unter der Leitung von Helen Kröeker und begleitet von Kreiskantor Maxim Polijakowski. Fotos: Gawlick-Daniel

Klanggewaltiger Chor ein Erlebnis

Mitglieder des Orchesters „Amis du Baroque“ vor dem „klanggewaltigen“ Chor.

So viel Raum hat unsere Lambertikirche, und so großartige Musik ist darin immer wieder zu hören. Unsere Lambertikantorei, die Kantorei Norderney, das Orchester „Amis du Baroque“ und vier erstklassige Solistinnen und Solisten haben am Trinitatis-Sonntag (11. Juni) das Oratorium Paulus aufgeführt. Macht zusammen etwa 120 Personen, die den durchaus großen Altarraum bis auf den letzten Zentimeter ausfüllten. Es war ein Ohrenschmaus für Liebhaber geistlicher Musik. Allerdings war auch „Sitzfleisch“ gefragt, denn das Konzert dauerte mehr als zweieinhalb Stunden, eine 15-minütige Pause eingerechnet.

Für die 200 Besucherinnen und Besucher war das kein Problem. Sie ließen sich in den Bann ziehen von einer außergewöhnlich guten musikalischen Leistung, blieben bis zum Schlussakkord und dankten den Akteuren minutenlang mit stehenden Ovationen. Unser Kantor Maxim Polijakowski und Marc Waskowiak als Leiter der Kantorei Norderney freuten sich darüber natürlich ganz besonders. Hatten sie das Oratorium mit den Chören doch ein Jahr lang einstudiert.

„Ich bin dankbar, dass es zu diesem Konzert gekommen ist. Denn es war doch unglaublich viel Arbeit nötig“, sagte Maxim Polijakowski, der für den ersten Teil des Oratoriums verantwortlich zeichnete. Beeindruckt war er vom „klanggewaltigen Chor. Das war ein Erlebnis“.

In höchsten Tönen lobte Maxim Polijakowski die vier auf Oratorien spezialisierten Solisten: „Sie haben sehr fein, sehr feinfühlig gesungen.“ Tanya Aspelmeier (Sopran), Knut Schoch (Tenor), Christian Palm (Bass) und Ilona Ziesemer-Schröder (Alt) sorgten mit ihren Vorträgen wiederholt für tief bewegende Momente. „Für mich war das ein bisheriger Höhepunkt in meiner Arbeit für Lamberti“, sagte Maxim Polijakowski und strahlte: „Es hat einfach Spaß gemacht!“

Sie genossen den Erfolg: von links Maxim Polijakowski, Tanja Aspelmeier, Ilona Ziesemer-Schröder, Knut Schoch, Marc Waskowiak und Christian Palm. Fotos: Gawlick-Daniel

Junge Stimmen für neuen Kinderchor gesucht

Bild: Eric Hasseler i.A. der Lambertigemeinde Aurich

Superstars werden nicht gesucht, dafür aber junge Stimmen. Der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Aurich und die Musikschule des Landkreises Aurich gründen einen gemeinsamen Kinderchor. Er wird geleitet von Kirchenmusikerin Helen Kroeker (Bild).

Kinder vom Vorschulalter bis zu acht Jahren sind dazu eingeladen. Geprobt wird Dienstags von 15.15 bis 16 Uhr in der Musikschule. Die Teilnahme ist kostenfrei, abgesehen von einer einmaligen Anmeldegebühr über zehn Euro. Anmeldungen nimmt die Musikschule, An der Stiftsmühle 10, entgegen: Telefon 04941 959706.

„Wir singen Kinderlieder, lernen kleine Singspiele und möchten auch gemeinsam mit dem Kinderchor der Lambertigemeinde für Musicals proben“, sagt Kroeker, die großen Wert auf kindgerechte Stimmbildung legt. Auftrittspläne für den neuen Kinderchor hat sie auch schon, etwa während Veranstaltungen der Musikschule oder in Kirchen während besonderer Gottesdienste.

Der Kinderchor in unserer Lambertigemeinde wird ebenfalls geleitet von Helen Kroeker. Dieser Chor für Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 14 Jahren trifft sich immer Mittwochs von 17 bis 18 Uhr im Gemeindehaus am Lambertshof.

Mehr erfahren ...

Titelbild: Gawlick-Daniel

Der aktuelle Lambertibote, Ausgabe 216

➤ Dieter Gebhardt kandidiert nach 30 Jahren nicht mehr für den Kirchenvorstand. Ein Interview.

➤ Kirchenvorstandswahlen am 11. März: Werden Sie ein weiterer Farbtupfer in unserer Gemeinde.

➤ Festliche, aber auch nachdenkliche Töne: Orchesterkonzert zum Ewigkeitssonntag.

Jetzt lesen.

 

Gottesdienste in Lamberti

Die Gottesdienste der kommenden Wochen auf einen Blick.

Hier entlang ...

Einladung

16. November 2017,
15:00 bis 16:45 Uhr, Gemeindehaus

Nachmittag der älteren Generation

Superintendent Tido Janssen berichtet aus der Partnerschaftsarbeit des Kirchenkreises mit der Kirche im Sudan.

17. November 2017,
17:00 bis 21:00 Uhr, Teenkiste, Lambertshof

KIKI+

Für Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren.

19. November 2017,
10:00 Uhr, Gemeindehaus

Krippenspiel

An Kinder zwischen vier und elf Jahren: Habt ihr Lust, beim Krippenspiel mitzuwirken. Dann kommt vorbei, wir freuen uns auf euch.

Musik in Lamberti

26. November 2017,
17:00 Uhr, Lambertikirche

Orchesterkonzert

Festliches bis Nachdenkliches von Bach bis Mozart mit dem Ostfriesischen Kammerorchester.

27. November 2017,
19:30 Uhr, Gemeindehaus

Offenes Singen

Passend zur Jahreszeit: Adventslieder.