Kirchengemeinde Aurich Lamberti

Die Lambertikirche. Foto: privat

Herzlich willkommen!

Schön, dass Sie den Weg auf unsere neue Seite gefunden haben!

Hier haben wir für Sie viele Informationen rund um die Auricher Lambertikirche und unser Gemeindeleben zusammengestellt.

Wir freuen uns, Sie als Gast oder Gemeindemitglied in unserem Gottesdienst oder auf einer Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Vielleicht fehlt gerade Ihre Stimme in einem unserer Chöre oder ein Kreis wartet auf genau Ihr Talent? Sie sind herzlich eingeladen, einfach hinzuzukommen! Dann wird auch für Sie -

Lamberti - ein Stück zu Hause!

Ihre Lambertigemeinde

Anmeldung zum Konfirmandenunterricht noch möglich

Fast bis auf den letzten Platz war der Gemeindesaal gefüllt, als am Montag, 18. September, Pastor Peter Schröder-Ellies, Pastorin Cathrin Meenken und Diakon Torsten Hoffmann vor über hundert interessierten Jugendllichen und Eltern den Konfirmandenunterricht in der Lambertikirchengemeinde vorstellten. Mit Fotos und Videos, mit aktiven Teamern und Konfirmanden,  mit einer Präsentation und mit Musik zum Mitmachen zeigten sie, wie vielfältig und abwechslungsreich die Konfirmandenzeit gestaltet wird. Anschließend nahmen sie die Anmeldungen für den neuen Jahrgang entgegen.

Alle Jugendlichen, die diesen Anmeldetermin verpasst haben, können sich noch bis Ende September im Gemeindebüro (Telefon 04941 2239) oder bei Pastor Schröder-Ellies (04941 2687) anmelden. Teilnehmen können Jugendliche des siebten Schulbesuchsjahres, die im Bereich der Lambertigemeinde wohnen. Der Konfirmandenunterricht startet nach den Herbstferien.

„Stellenangebot“ für „Hirtenstall“ der Ökumene

Lebendiger Adventskalender
Abschluss für den Lebendigen Adventskalender 2016 vor dem Hirtenstall auf dem Weihnachtsmarkt. Foto: Gawlick-Daniel

Fast alle Besucher des Auricher Weihnachtsmarktes kennen ihn: den „Hirtenstall“ der Ökumene in Aurich. Seit 25 Jahren betreiben die christlichen Gemeinden in Aurich diesen Stand, an dem wechselnde kirchliche Gruppen ihre Produkte und Aktivitäten anbieten. Vom CVJM und Jugendgruppen aus den Gemeinden über karitativ ausgerichtete Gruppen wie das Gustav-Adolf-Werk oder „Leben ohne Lepra“ bis hin zu BBS-Schülern und vielen Gemeindegruppen reicht die breite Palette derer, die den „Hirtenstall“ jedes Jahr in der Adventszeit mit Leben füllen.

Nun ist dieses Angebot gefährdet. Der Organisator und Leiter dieses Projektes, Harm Harms aus Kirchdorf, ist verstorben, und ein Nachfolger ist nicht in Sicht. Zwar gibt es nach wie vor viele, die „mit anpacken“ würden – aber es fehlt eine Person, die die Fäden in die Hand nimmt, die im Vorfeld die notwendigen Anträge stellt, die Aktivitäten koordiniert, den Auf- und Abbau des Hirtenstalls organisiert und während der Adventszeit nach dem Rechten schaut. Wenn sich niemand findet, wird es in diesem Jahr keinen „Hirtenstall“ geben.

Deshalb wendet sich die Ökumene in Aurich an die Öffentlichkeit und fragt: Wer ist bereit, diesen ehrenamtlichen Posten zu übernehmen? Interessierte können sich an Pastorin Susanne Schneider (Telefon 04941 71580) wenden. Sie verwaltet zurzeit die Notizen und Dokumente, die Harm Harms hinterlassen hat. Aus diesen Briefvorlagen und Aufzeichnungen lässt sich mit etwas Findigkeit erkennen, was zu tun ist. Wie schön wäre es, wenn der „Hirtenstall“ den Gemeinden und der Stadt Aurich erhalten bliebe!

Meditative Abende in Sandhorst

Die Kirchengemeinde St. Johannis Sandhorst lädt ein zu einem meditativen Angebot im Herbst. An nun noch zwei Abenden, 7. Oktober und 11. November jeweils um 19 Uhr, schenkt die Gemeinde Zeit zum „Atem holen“. In der Kirche hat Pastorin Susanne Schneider für die Teilnehmenden eine halbe Stunde mit meditativen Liedern, kleinen Ritualen, Sitzen im Schweigen und viel Zeit zum zur Ruhe kommen vorbereitet.

Lambertikreis erfuhr alles über die Imkerei

Karin Bogena mit dem Schau-Bienenvolk. Foto: Schröder-Ellies

Einen im wahrsten Sinne des Wortes „lebendigen“ Vortrag hielt Karin Bogena, Ostfrieslands größte Imkerin, im Lambertikreis Rahe unserer Gemeinde. Sie brachte nicht nur Honigwaben, Bienenstöcke (im Fachjargon „Beuten“), Pollen, Honig zum Verkosten und Bienenwachs - das „gelbe Gold der Imker“ - mit. Mit Fotos veranschaulichte sie auch den Jahresablauf einer Imkerei von den ersten Blüten im Frühling bis zur Winterruhe im frostsicheren Styroporkorb. Sogar ein professionell gedrehter Kurzfilm über die Imkerei Bogena mit dem Gesangsduo Feller und Feller wurde gezeigt.

Höhepunkt war aber zweifelsohne ein von Karin Bogena migebrachtes lebendiges Bienenvolk - sicher verschlossen hinter Glaswänden - zum Anschauen. Pastor Schröder-Ellies hatte den interessanten und informativen Nachmittag mit einer Andacht über das „Land, wo Milch und Honig fließen“ eröffnet.

Der Lambertikreis trifft sich einmal pro Monat im Boßelheim in Rahe an der Oldersumer Straße und ist für alle Interessierten offen. Das nächste Treffen ist am Dienstag, 24. Oktober, um 15 Uhr.

„Hat uns als Gemeinde gut getan“

Es passte alles zusammen bei unserem Gemeindeausflug am Sonntag, 3. September: das schöne Wetter mit zumeist strahlendem Sonnenschein, die interessanten Ausflugsziele Schloss Clemenswerth und Museumsdorf Cloppenburg, die Picknicks unter freiem Himmel und die vielen guten Gespräche über Gott und die Welt. Knapp 90 Gemeindemitglieder hatten sich in zwei Bussen auf den Weg gemacht. Vom Kleinkind bis zum 89jährigen Otto Stromann war das Altersspektrum groß. Sie alle erlebten Gemeinschaft und spürten Zugehörigkeit.

Als die Ausflügler um kurz vor 20 Uhr, nachdem sie elf Stunden unterwegs gewesen waren, wieder in Aurich ankamen, war die Zufriedenheit allenthalben groß. „Dieser Ausflug hat uns als Kirchengemeinde gut getan“, freute sich Angelika Scheepker, die sich zuvor überwältigt gezeigt hatte von der „tollen Resonanz“. Kirchenvorstandsmitglied Hannelore Lindert lobte die „informative Führung“ im Schloss Clemenswerth, während Vanessa Plate, die sich im Kindergottesdienstteam engagiert, den Ausflug kurz und knapp als „ausgezeichnet“ bewertete. Pastor Peter Schröder-Ellies sieht die Gemeinschaft unserer Gemeinde gestärkt: „Es war eine schöne Mischung aus Begegnung und Information.“ Auch er freute sich über den Zuspruch: „Echt stark, dass zwei Busse voll geworden sind.“ Küster Hermann Schulte schließlich drückte aus, was viele empfanden: „Es war eine gemütliche Fahrt.“

Dem ist nichts hinzuzufügen, abgesehen von einem dicken Lob an Heide Fritzsche, Anke Stauch und Pastorin Angelika Scheepker, die diesen Ausflug maßgeblich und mit hohem Zeitaufwand vorbereitet hatten.

Gebetomat im Familienzentrum: Konfis machten den Test

Gebetomat
Der Gebetomat im Konfi-Test. Foto: Meenken

Nein, es ist keine Fotobox, obwohl das Format sehr daran erinnert. Am Mittwoch Nachmittag (30. August) nahmen die Hauptkonfirmanden unserer Gemeinde den Gebetomat unter die Lupe. Der Gebetomat steht zur Zeit im Eingangsbereich des Familienzentrums und lädt zur kurzen Einkehr ein.

Schnell begriffen die Konfis den Touchscreen und klickten Gebete verschiedener Religionen und Sprachen an. Verena Dierks vom Diakonischen Wek und Pastorin Cathrin Meenken stellten den Konfis verschiedene Aufgabe  rund ums Gebet und schickten sie auf akustische Entdeckungsreise.

Die Konfis haben nach ihrem Besuch eine Gebetsbox neben den Automaten gestellt und hoffen auf viele Gedanken und eigene Gebete der Besucher. Schauen Sie doch mal vorbei - es lohnt sich! Kleiner Tipp der Konfirmanden: Zu Viert wird es ganz schön stickig in dem kleinen Automaten!

Pinguine in der Lambertikirche? Tatsächlich!

Auf den harten Stufen unseres Lambertialtars lässt es sich, zumindest für ein Foto, ganz gut sitzen. Foto: privat

Pünktlich um Neun am Montag (28. August) watschelten rund 25 Kinder aus der Humboldtgruppe des Pinguinkindergartens in die Lambertikirche. Die kleinen Humboldte konnten es kaum erwarten, die Kirche zu entdecken. Pastorin Cathrin Meenken freute sich sehr über diesen Besuch und sang mit ihnen "Einfach spitze, dass du da bist!" Danach gab es kein Halten mehr. Maxim Polijakowsi erklärte den Kindern die Orgel und gab ihnen Hörproben. Das Pippi-Langstrumpf- Lied war natürlich der Hit. Auch beim Altar und an der Kanzel gab es viel zu entdecken; und Cathrin Meenken erzählte Geschichten aus der Bibel. Zum Schluss gab es ein Gebet und eine Kinderbibel für die Kindergartengruppe. Beim Frühstück im Gemeindehaus waren sich alle einig: Die Pinguine kommen bald wieder!

Stadtfestgottesdienst: Predigt bekommt viel Applaus

Abstimmungsfreudig: Die Besucher des ökumenischen Gottesdienstes am Stadtfestsonntag.

Der ökumenische Stadtfestgottesdienst auf dem Auricher Schlossplatz fiel am Sonntag, 20. August, buchstäblich ins Wasser. Viel zu viel Regen zwang die Veranstalter dazu, in unsere Lambertikirche auszuweichen. Was nicht schlimm war. Denn dort ist es bekanntlich sehr gemütlich. Besonders dann, wenn es draußen stürmt und Starkregen niederprasselt.

Und so erlebten etwa 400 Besucher einen heimeligen und facettenreichen Gottesdienst mit Wort, Gesang und Gebet. „Aurich - du hast die Wahl“, lautete das Motto. Von der Ökumene Aurich ersonnen vor dem Hintergrund, dass die Auricher in diesem Jahr tatsächlich viel zu wählen hatten und haben: Bürgerentscheid, Land- und Bundestagswahl. Aber auch während des Gottesdienstes ging es darum, zu wählen. Spielerisch natürlich. Die Besucher hatten grüne und rote Kärtchen in die Hand gedrückt bekommen, um sie in die Höhe zu halten und ihre Wahl zu treffen. Morgens lieber Kaffee oder Ostfriesentee? Abends vor der Glotze sitzen oder Sport treiben? Ein Konzert mit Helene Fischer oder mit Heino? Ein ganz schwierige Wahl: Dann doch lieber die Rolling Stones. Ein Luxushaus am Berliner Wannsee bewohnen oder doch im beschaulichen Aurich bleiben? Die überwältigende Mehrheit entschied sich - man lese und staune - für Aurich. 

Was während des Gottesdienstes für reichlich Spaß und Frohsinn sorgte, macht das Leben oft schwer. Eine Wahl zu treffen, fällt nicht immer leicht, vor allem wenn der christliche Aspekt hinzukommt. Geht es darum, ein ichbezogenes und selbstgefälliges Leben zu führen oder(!) ist es nicht wichtiger, für andere Menschen da zu sein und ihnen vorbehaltlos in Respekt und Liebe zu begegnen? Eine solche Wahl ist unendlich schwer, wie die Lesung aus Lukas, Kapitel 18 deutlich machte. Dort wird Jesus von einem schwerreichen Mann gefragt: „Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ Jesus antwortet: „Verkauf alles, was du hast, verteil das Geld an die Armen und du wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben ... !“ Der reiche Mann, nahezu schockiert über diese Wahl, entscheidet sich nicht dafür, seinen Besitz vollständig herzugeben. Er wählt ein Leben in Wohlstand.

Genau da setzte die Predigt von Superintendent Tido Janssen an. Eine Predigt, die nachdenklich stimmte, hinterfragte, mahnte und … ja, auch aufrüttelte. Es kommt nicht häufig vor, dass Predigten mit Applaus bedacht werden. Diese wohl, und zwar völlig zurecht. Denn sie machte deutlich, dass für uns, ganz egal welche Wahl wir treffen, die Gewissheit bleibt, dass Gott uns erwählt hat, dass er uns bedingungslos liebt.

Für die musikalischen Akzente im Stadtfestgottesdienst sorgten der Posaunenchor des Kirchenkreises Aurich, geleitet von Arnd-Dieter Ubben. Gesang gab es von Mitgliedern der Gospelchöre Walle, Wallinghausen, Moordorf und Lamberti, geleitet von Helen Kroeker und begleitet von Kreiskantor Maxim Polijakowski. Am Gottesdienst beteiligt waren neben Janssen der Dechant Johannes Ehrenbrink von der katholischen Kirche, die Geschäftsführerin des Caritasverbandes Ostfriesland, Stefanie Holle, Axel Gärtner von der Freien evangelischen Gemeinde, Pastor Jörg Schmid von den Reformierten und unsere Pastorin Cathrin Meenken.

Nach dem Gottesdienst gab es Tee und leckeren Krintstuut mit Butter von der Wallster Backgruppe, für die herzhafte Komponente sorgte die Männergruppe „Kochen und Klönen“, ebenfalls aus Walle, mit Grillwürstchen. Es goss immer noch in Strömen, aber das war nicht schlimm, denn unsere Kirche lud zum Verweilen ein. So kam es zu vielen angeregten Gesprächen, in denen es vielleicht schon um die nächste Wahl ging.

Predigt Superintendent Tido Janssen

Mitglieder aus den Gospelchören Walle, Wallinghausen, Moordorf und Lamberti unter der Leitung von Helen Kröeker und begleitet von Kreiskantor Maxim Polijakowski. Fotos: Gawlick-Daniel

Jubiläumskonfirmation in Lamberti

Die Jubelkonfirmanden vor dem altehrwürdigen Altar in unserer Lambertikirche. Foto: Cullmann

Am ersten Sonntag im Juli feierten mit einem Festgottesdienst die Konfirmationsjahrgänge von 1957, 1952 und 1947 Ihre Diamantene, Eiserne und Gnadenkonfirmation. Ein besonderes Gedenken feierte der Jubilar Otto Stromann mit seiner Kronjuwelenkonfirmation  (Konfirmationsjahrgang 1942).

In seiner bewegenden Predigt nahm Superintendent Tido Janssen die Jubilare mit hinein in die Freude der Geschichte über das wiedergefundene Schaf (Lukas 15,1-7). Pastorin Angelika Scheepker erinnerte in einem kurzen Rückblick an die Konfirmationsjahre von damals. Im Segenskreis gab es für alle Jubilare einen persönlichen Segen und schließlich - zur Erinnerung an diesen Tag - Ehrennadel und Urkunde.

Nach dem Gottesdienst, der von Maxim Polijakowski an der Orgel und Manfred Lüdtke mit seiner Trompete mitgestaltet wurde, trafen sich die Jubilare zu einem Mittagessen und Wiedersehen im Hotel am Schloss.

Grundschulkirchentage in Aurich: Drei Tiere - drei Geschichten - drei Kirchen

Superintendent Tido Janssen erklärt Grundschulkindern aus Weene, was es in unserer Lambertikirche so alles zu entdecken gibt. Foto: Gawlick-Daniel

Vom 13. bis 15. Juni fanden die Grundschulkirchentage in Aurich statt. Es nahmen Schulklassen aus den Grundschulen in Wallinghausen, Weene, Middels, Tannenhausen, Georgsheil und Holtrop, der Pfälzerschule Plaggenburg, der Grundschule tom Brook in Oldeborg und Uthwerdum, der Reilschule Aurich und der Grundschule Upstalsboom Aurich teil.

Vorbereitet wurde die Veranstaltung von Superintendent Tido Janssen (Kirchenkreis Aurich), unserer Pastorin Angelika Scheepker, Gemeindereferentin Kyra Watermann (katholische St. Ludgerusgemeinde) sowie Dr. Ute Beyer-Henneberger, Pastor Sven Kramer und Pastor Andreas Scheepker (Arbeitsstelle für Religionspädagogik Ostfriesland).

Das Team hatte im vergangenen Jahr für die Auricher Grundschulkirchentage ein Programm entwickelt, mit Kindern auf spielerische und kreative Art die unterschiedlichen Stadtkirchen zu erkunden. Im Herbst 2016 wurden alle Grundschulen im Bereich des Kirchenkreises Aurich mit der Einladung angeschrieben. Etwa 25 Lehrerinnen und Lehrer meldeten sich mit ihren Grundschulklassen an.

Insgesamt nahmen etwa 450 Kinder mit ihren Lehrerinnen und Lehrern und Begleitpersonen an den drei Vormittagen in Aurich teil. Bei der Durchführung dieser Tage wurde das Vorbereitungsteam unterstützt von Kantor Maxim Polijakowski, Diakon Torsten Hoffmann, Pastorin Cathrin Meenken, Pastor Thomas Henneberger und den Kirchenvorsteherinnen Anke Stauch (Lamberti) sowie Luise Osten und Karl-Frieder Wunderlich (ev.-reformierte Gemeinde).

Nach einem gemeinsamen Beginn mit dem Löwen Leo, dem Fisch Piet und dem Schaf Benjamin in unserer Lambertikirche besuchten die Klassen in Stationen die drei Kirchen in der Auricher Innenstadt. Für ihre Besuche erhielten sie ein Heft mit Liedern, Geschichten und Hinweisen auf die Kirchen als Reiseführer. Vor Ort konnten die Kinder mit Teams der Gemeinden die unterschiedlichen Kirchengebäude kennenlernen, eine Geschichte hören, ein Lied zum Thema singen und eine Aktion durchführen. An jeder Station konnten sie etwas in ihr Heft drucken oder kleben. Zu leckeren Kuchenbrötchen und einem gemeinsamen Abschluss trafen sich alle nach den drei Kirchenbesuchen dann wieder in unserer Lambertikirche.

Das Team zog eine positive Bilanz. Vor allem waren es überrascht über die gute Resonanz. Die 450 Plätze waren schon wenige Wochen nach der Ausschreibung der Veranstaltung ausgebucht gewesen. Auch die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer äußerten sich positiv, entwickelten weitere Ideen und boten ihre Mithilfe bei der Durchführung ähnlicher Veranstaltungen an. „Wenn die Kirche das nächste Mal zu Schulkirchentagen einlädt, kommen wir auf jeden Fall wieder“, sagte eine Lehrerin.

Klanggewaltiger Chor ein Erlebnis

Mitglieder des Orchesters „Amis du Baroque“ vor dem „klanggewaltigen“ Chor.

So viel Raum hat unsere Lambertikirche, und so großartige Musik ist darin immer wieder zu hören. Unsere Lambertikantorei, die Kantorei Norderney, das Orchester „Amis du Baroque“ und vier erstklassige Solistinnen und Solisten haben am Trinitatis-Sonntag (11. Juni) das Oratorium Paulus aufgeführt. Macht zusammen etwa 120 Personen, die den durchaus großen Altarraum bis auf den letzten Zentimeter ausfüllten. Es war ein Ohrenschmaus für Liebhaber geistlicher Musik. Allerdings war auch „Sitzfleisch“ gefragt, denn das Konzert dauerte mehr als zweieinhalb Stunden, eine 15-minütige Pause eingerechnet.

Für die 200 Besucherinnen und Besucher war das kein Problem. Sie ließen sich in den Bann ziehen von einer außergewöhnlich guten musikalischen Leistung, blieben bis zum Schlussakkord und dankten den Akteuren minutenlang mit stehenden Ovationen. Unser Kantor Maxim Polijakowski und Marc Waskowiak als Leiter der Kantorei Norderney freuten sich darüber natürlich ganz besonders. Hatten sie das Oratorium mit den Chören doch ein Jahr lang einstudiert.

„Ich bin dankbar, dass es zu diesem Konzert gekommen ist. Denn es war doch unglaublich viel Arbeit nötig“, sagte Maxim Polijakowski, der für den ersten Teil des Oratoriums verantwortlich zeichnete. Beeindruckt war er vom „klanggewaltigen Chor. Das war ein Erlebnis“.

In höchsten Tönen lobte Maxim Polijakowski die vier auf Oratorien spezialisierten Solisten: „Sie haben sehr fein, sehr feinfühlig gesungen.“ Tanya Aspelmeier (Sopran), Knut Schoch (Tenor), Christian Palm (Bass) und Ilona Ziesemer-Schröder (Alt) sorgten mit ihren Vorträgen wiederholt für tief bewegende Momente. „Für mich war das ein bisheriger Höhepunkt in meiner Arbeit für Lamberti“, sagte Maxim Polijakowski und strahlte: „Es hat einfach Spaß gemacht!“

Sie genossen den Erfolg: von links Maxim Polijakowski, Tanja Aspelmeier, Ilona Ziesemer-Schröder, Knut Schoch, Marc Waskowiak und Christian Palm. Fotos: Gawlick-Daniel

Urlauberin aus Hofheim am Taunus war die erste Besucherin

Herein spaziert: Kirchenaufsichtskreisleiter Peter Higgen und Keike Malti heißen zusammen mit einem Team Ehrenamtlicher seit Montag, 10. April, Besucher in unserer Lambertikirche willkommen. Foto: Gawlick-Daniel

Seit Montag, 10 April, ist unsere Lambertikirche wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Der Leiter unseres Kirchenaufsichtskreises, Peter Higgen (73), übernahm die erste „Schicht“ von 11 bis 12 Uhr. Kaum hatte er das umfangreiche Infomaterial nach einem halben Jahr Pause zusammengesucht und zurecht gelegt, trat schon die erste Besucherin dieser Saison durch die Tür. Anette Wagner aus Hofheim am Taunus schaut sich, wenn sie als Urlauberin unterwegs ist, gerne Kirchen von innen an. Klar, dass sie sich von unserer Lambertikirche mitten in Aurich angezogen fühlte. Staunend betrachtete sie Orgel, Altar und Innenraum und beurteilte das Gesamtensemble als „schlicht, aber beeindruckend schön“.

Peter Higgen leitet den Kirchenaufsichtskreis seit fünf Jahren. Er war von seiner Vorgängerin Gertrud Ritter und von Pastor i.R. Heinfried König „angeworben“ worden. „Sie sind genau der Richtige, der das machen soll“, hatte Gertrud Ritter ihn überzeugt. Mit Leib und Seele ist er seitdem dabei, rekrutiert neue ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, was nicht immer ganz einfach ist, leitet die Jahrestreffen, auf denen die Kirchenaufsichtsdienste eingeteilt werden, und kümmert sich überhaupt um alles, was die Kirchenaufsicht betrifft. Ehrenamtlich, versteht sich.

Dazu gehören während seiner Dienstzeiten natürlich auch informative, gleichwohl lockere, von Herzlichkeit zeugende Gespräche mit den Besucherinnen und Besuchern. Ein Paar aus dem Ruhrgebiet ließ sich ebenso über unsere Lambertikirche im Speziellen und das Auricher evangelisch-lutherische Leben im Allgemeinen informieren wie eine Familie aus Köln. Okay, die haben den Dom in Kölle. Doch halt! Von unserer Lambertikirche zeigten sie sich dennoch beeindruckt und wollten gleich mal wissen, warum denn die Glockentürme immer neben den Kirchen stünden in Ostfriesland? Der Erdboden sei halt nachgiebiger als so mancher Ostfriese in bestimmten Dingen.

Offene Lambertikirche bis zum 13. Oktober
 

Bis zum 13. Oktober sind die Mitglieder des Kirchenaufsichtskreises von Montag bis Samstag von 11 bis 12 Uhr und von 15.30 bis 16.30 Uhr in unserer Lambertikirche anzutreffen. Ausnahmen bilden einige Feiertage. Auch kommt mal eine Hochzeit oder eine Motettenandacht dazwischen. Im vergangenen Jahr haben etwa 6000 Gäste, Touristen und Reisegruppen, unsere Stadtkirche besucht. „Das ist ein wichtiges Angebot, das wir als Stadtkirchengemeinde vorhalten“, wird Pastorin Angelika Scheepker nicht müde, das ehrenamtliche Engagement zu loben. „So können viele Menschen  unsere schöne Kirche mit dem prächtigen Ihlower Altar zur Einkehr, Besinnung und Besichtigung nutzen.“

Eine nette Ansprache gehört ebenso dazu. Viele Mitglieder des Kirchenaufsichtskreises sind schon seit Jahrzehnten dabei und entsprechend erfahren im Umgang mit Besucherinnen und Besuchern, zudem besitzen sie ein ausgeprägtes Wissen über unsere Lambertikirche. Keike Malti gehört genauso dazu wie Johanne Fischer, Ruth Meyer, Gretel Prawitz, Irmtraut Trebesch, Irmgard Wittig oder besagte Gertrud Ritter, um nur einige zu nennen. Peter Higgen hat in den vergangenen fünf Jahren ebenfalls seine Erfahrungen gesammelt. Er sagt: „Es ist immer gut, wenn der erste Besucher eine Frau ist. Dann wird es ein gutes Jahr.“ Anette Wagner aus Hofheim am Taunus kam als Erste zur Tür herein. Na, dann kann ja nichts mehr schiefgehen in dieser Saison.

Abschied vom Kirchenaufsichtskreis

Angelika Scheepker mit Peter Higgen und Hans-Hermann Harms (re.). Foto: privat

Ein langjähriges Mitglied des Kirchenaufsichtskreises ist während des ersten Planungstreffens verabschiedet worden: Fast 20 Jahre lang engagierte sich Hans-Hermann Harms mit viel Freude und Sachkenntnis in der Kirchenaufsicht.

Peter Higgen dankte ihm mit einem Weinpräsent für seinen treuen Dienst und Pastorin Angelika Scheepker überbrachte den Dank des Kirchenvorstandes und des Pfarramtes.

Hans-Hermann Harms ließ in einem kleinen Rückblick, auf die ihm eigene humorvolle Weise, seinen Dienst Revue passieren und gab die ein und andere erlebte Anekdote zum Besten. Kräftiger Beifall des Kreises zollte ihm und seinem langjährigen Dienst Respekt und Dank.

Junge Stimmen für neuen Kinderchor gesucht

Bild: Eric Hasseler i.A. der Lambertigemeinde Aurich

Superstars werden nicht gesucht, dafür aber junge Stimmen. Der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Aurich und die Musikschule des Landkreises Aurich gründen einen gemeinsamen Kinderchor. Er wird geleitet von Kirchenmusikerin Helen Kroeker (Bild).

Kinder vom Vorschulalter bis zu acht Jahren sind dazu eingeladen. Geprobt wird Dienstags von 15.15 bis 16 Uhr in der Musikschule. Die Teilnahme ist kostenfrei, abgesehen von einer einmaligen Anmeldegebühr über zehn Euro. Anmeldungen nimmt die Musikschule, An der Stiftsmühle 10, entgegen: Telefon 04941 959706.

„Wir singen Kinderlieder, lernen kleine Singspiele und möchten auch gemeinsam mit dem Kinderchor der Lambertigemeinde für Musicals proben“, sagt Kroeker, die großen Wert auf kindgerechte Stimmbildung legt. Auftrittspläne für den neuen Kinderchor hat sie auch schon, etwa während Veranstaltungen der Musikschule oder in Kirchen während besonderer Gottesdienste.

Der Kinderchor in unserer Lambertigemeinde wird ebenfalls geleitet von Helen Kroeker. Dieser Chor für Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 14 Jahren trifft sich immer Mittwochs von 17 bis 18 Uhr im Gemeindehaus am Lambertshof.

Mehr erfahren ...

Online-Kurs zu Themen des Glaubens

Den christlichen Glauben entdecken, darum geht es in einem Online-Kurs der ev.-luth. Landeskirche Hannovers. Er wendet sich an Menschen, die den christlichen Glauben kennen lernen oder vertiefen möchten. Er soll dazu ermutigen, sich den wichtigen und tiefgehenden Fragen des Lebens zu stellen.

Mit diesem Angebot möchte die Landeskirche:           
helfen, einen persönlichen Zugang zu zentralen Themen des christlichen Glaubens zu finden;
einige wesentliche Informationen an die Hand geben und aufzeigen, wo Sie sich weiter informieren können;
dazu anregen, Formen christlicher Spiritualität auszuprobieren oder zu vertiefen.

Die Teilnehmer erhalten wöchentlich per Mail gut aufbereitetes Material mit Informationen, Bibeltexten, Anregungen und weiterführenden Links. Im Kursverlauf werden zehn Studienbriefe zu Themen des christlichen Glaubens verschickt. Wer möchte, kann sich in einem geschützten Online-Forum mit den anderen Kursmitgliedern austauschen und an Chats teilnehmen.

Anmeldungen gehen an birgit.berg@evlka.de. Letzter Starttermin für das zweite Halbjahr 2017 ist am 20. Oktober.

Themen des Online-Kurses sind: 1. Gott begegnen; 2. Mit mir selber stimmig – Spiritualität; 3. Auf dem Weg – Jesus; 4. Glaube und Zweifel; 5. Der Mensch; 6. Wie kann Gott das zulassen? Leid, Krisen und Brüchen im Leben begegnen; 7. Das Buch der Bücher – die Bibel / 7.2  Bibel und Wort Gottes; 8. Gemeinschaft schätzen – Kirche (er)leben; 9. Das Kirchenjahr, Gottesdienst, Taufe und Abendmahl; 10. Sehnsucht und Segen.

Aus dem Feedback einer Teilnehmerin: „Ich habe Worte dafür gefunden, was ich diffus als meinen Glauben benennen würde, was ich in mir finde, aber so konkret nicht hätte benennen können. Ich habe also viel innere Resonanz gespürt auf die Anregungen in den Studienbriefen.“
 
Weitere Infos unter: https://online-kurs-zum-glauben.wir-e.de/aktuelles.

Titelbild: Gawlick-Daniel

Der aktuelle Lambertibote, Ausgabe 216

➤ Dieter Gebhardt kandidiert nach 30 Jahren nicht mehr für den Kirchenvorstand. Ein Interview.

➤ Kirchenvorstandswahlen am 11. März: Werden Sie ein weiterer Farbtupfer in unserer Gemeinde.

➤ Festliche, aber auch nachdenkliche Töne: Orchesterkonzert zum Ewigkeitssonntag.

Jetzt lesen.

 

Gottesdienste in Lamberti

Die Gottesdienste der kommenden Wochen auf einen Blick.

Hier entlang ...

Einladung

22. September 2017,
17:00 bis 21:00 Uhr, Teenkiste, Lambertshof

KIKI+

Für Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren. Thema: „Euch werden wir es zeigen!“

Musik in Lamberti

25. September 2017,
19:30 Uhr, Gemeindehaus

Offenes Singen

Kantor Maxim Polijakowski lädt ein. Auf dem Programm stehen Lieder zum Erntedankfest und Herbst.