Kirchengemeinde Aurich Lamberti

Die Lambertikirche. Foto: privat

Herzlich willkommen!

Schön, dass Sie den Weg auf unsere neue Seite gefunden haben!

Hier haben wir für Sie viele Informationen rund um die Auricher Lambertikirche und unser Gemeindeleben zusammengestellt.

Wir freuen uns, Sie als Gast oder Gemeindemitglied in unserem Gottesdienst oder auf einer Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Vielleicht fehlt gerade Ihre Stimme in einem unserer Chöre oder ein Kreis wartet auf genau Ihr Talent? Sie sind herzlich eingeladen, einfach hinzuzukommen! Dann wird auch für Sie -

Lamberti - ein Stück zu Hause!

Ihre Lambertigemeinde

Grundschulkirchentage in Aurich: Drei Tiere - drei Geschichten - drei Kirchen

Superintendent Tido Janssen erklärt Grundschulkindern aus Weene, was es in unserer Lambertikirche so alles zu entdecken gibt. Foto: Gawlick-Daniel

Vom 13. bis 15. Juni fanden die Grundschulkirchentage in Aurich statt. Es nahmen Schulklassen aus den Grundschulen in Wallinghausen, Weene, Middels, Tannenhausen, Georgsheil und Holtrop, der Pfälzerschule Plaggenburg, der Grundschule tom Brook in Oldeborg und Uthwerdum, der Reilschule Aurich und der Grundschule Upstalsboom Aurich teil.

Vorbereitet wurde die Veranstaltung von Superintendent Tido Janssen (Kirchenkreis Aurich), unserer Pastorin Angelika Scheepker, Gemeindereferentin Kyra Watermann (katholische St. Ludgerusgemeinde) sowie Dr. Ute Beyer-Henneberger, Pastor Sven Kramer und Pastor Andreas Scheepker (Arbeitsstelle für Religionspädagogik Ostfriesland).

Das Team hatte im vergangenen Jahr für die Auricher Grundschulkirchentage ein Programm entwickelt, mit Kindern auf spielerische und kreative Art die unterschiedlichen Stadtkirchen zu erkunden. Im Herbst 2016 wurden alle Grundschulen im Bereich des Kirchenkreises Aurich mit der Einladung angeschrieben. Etwa 25 Lehrerinnen und Lehrer meldeten sich mit ihren Grundschulklassen an.

Insgesamt nahmen etwa 450 Kinder mit ihren Lehrerinnen und Lehrern und Begleitpersonen an den drei Vormittagen in Aurich teil. Bei der Durchführung dieser Tage wurde das Vorbereitungsteam unterstützt von Kantor Maxim Polijakowski, Diakon Torsten Hoffmann, Pastorin Cathrin Meenken, Pastor Thomas Henneberger und den Kirchenvorsteherinnen Anke Stauch (Lamberti) sowie Luise Osten und Karl-Frieder Wunderlich (ev.-reformierte Gemeinde).

Nach einem gemeinsamen Beginn mit dem Löwen Leo, dem Fisch Piet und dem Schaf Benjamin in unserer Lambertikirche besuchten die Klassen in Stationen die drei Kirchen in der Auricher Innenstadt. Für ihre Besuche erhielten sie ein Heft mit Liedern, Geschichten und Hinweisen auf die Kirchen als Reiseführer. Vor Ort konnten die Kinder mit Teams der Gemeinden die unterschiedlichen Kirchengebäude kennenlernen, eine Geschichte hören, ein Lied zum Thema singen und eine Aktion durchführen. An jeder Station konnten sie etwas in ihr Heft drucken oder kleben. Zu leckeren Kuchenbrötchen und einem gemeinsamen Abschluss trafen sich alle nach den drei Kirchenbesuchen dann wieder in unserer Lambertikirche.

Das Team zog eine positive Bilanz. Vor allem waren es überrascht über die gute Resonanz. Die 450 Plätze waren schon wenige Wochen nach der Ausschreibung der Veranstaltung ausgebucht gewesen. Auch die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer äußerten sich positiv, entwickelten weitere Ideen und boten ihre Mithilfe bei der Durchführung ähnlicher Veranstaltungen an. „Wenn die Kirche das nächste Mal zu Schulkirchentagen einlädt, kommen wir auf jeden Fall wieder“, sagte eine Lehrerin.

Konfi-Freizeit: Lamberti und St. Johannis gemeinsam unterwegs

Gut drauf: Die Konfis aus Sandhorst und Lamberti erlebten eine tolle Zeit in Asel. Foto: Kampmeier

Was für ein Gewusel auf dem Ostfriesland-Wanderweg: Mit dem Fahrrad fuhren 86 Konfirmandinnen und Konfirmanden, jugendliche Teamer und hauptamtliche Mitarbeiter vom 8. bis 11. Juni gemeinsam auf eine Konfirmandenfreizeit. Auf dem Hinweg von Aurich nach Asel (bei Wittmund) wurden die Jugendlichen noch von einigen Regentropfen nass, auf dem Rückweg bei hochsommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein nur noch von Schweißtropfen.

Zum ersten Mal veranstalteten die  beiden evangelisch-lutherischen Schwestergemeinden Aurich-Lamberti und Aurich-Sandhorst ihre großen Konfirmandenseminare gemeinsam. Und das Experiment ist in jeder Hinsicht gelungen. Unter der Leitung von Pastor Schröder-Ellies, Diakon Torsten Hoffmann, Pastorin Susanne Schneider und Pastorin Cathrin Meenken hatten die jugendliche Teamer ein buntes, abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Zentrale Themen des christlichen Glaubens - Gottesbilder und das Abendmahl - wurden den Konfirmanden in Kleingruppen mit viel Kreativität und erfahrungsorientiertem Lernen nahegebracht. In der Mittagspause wurde gepokert oder Volleyball gespielt, Schmuckstücke aus Metall gefertigt oder musiziert. Und abends konnte man versuchen, im „Casino bankrotto“ 100.000 „Euronen“ möglichst schnell zu verzocken, denn gewonnen hatte, wer am meisten Geld verloren hatte. Und auch beim „Hehlerspiel“ lockte der unwiderstehliche Reiz des „Verbotenen“ ...

Das ging unter die Haut
 

Besonders eindrückliche Höhepunkte waren zwei Gottesdienste - ein Abendmahlsgottesdienst und ein Taufgottesdienst. Beide Gottesdienste waren fast vollständig von den Konfirmanden vorbereitet und durchgeführt worden. Und so waren sie denn auch mit großer Freude und Ernsthaftigkeit von der ersten bis zur letzten Minute dabei.

Ein spirituelles Erlebnis anderer Art waren die drei Abendandachten. Mit Decken auf dem Fußboden in der leergeräumten Granitquaderkirche hocken, im großen Kreis um die Kerze in der Mitte, der zarten Gitarrenmusik lauschen und leise mitsummen, mitsingen - das geht unter die Haut.

Das Fazit der jugendlichen Teilnehmer fiel eindeutig aus: "Schade, dass die Zeit so schnell vergangen ist - wir wären gerne noch länger geblieben". Und auch die Hauptamtlichen aus den beiden Gemeinden waren sich einig: Diese Zusammenarbeit muss im nächsten Jahr unbedingt wiederholt werden.

Klanggewaltiger Chor ein Erlebnis

Mitglieder des Orchesters „Amis du Baroque“ vor dem „klanggewaltigen“ Chor.

So viel Raum hat unsere Lambertikirche, und so großartige Musik ist darin immer wieder zu hören. Unsere Lambertikantorei, die Kantorei Norderney, das Orchester „Amis du Baroque“ und vier erstklassige Solistinnen und Solisten haben am Trinitatis-Sonntag (11. Juni) das Oratorium Paulus aufgeführt. Macht zusammen etwa 120 Personen, die den durchaus großen Altarraum bis auf den letzten Zentimeter ausfüllten. Es war ein Ohrenschmaus für Liebhaber geistlicher Musik. Allerdings war auch „Sitzfleisch“ gefragt, denn das Konzert dauerte mehr als zweieinhalb Stunden, eine 15-minütige Pause eingerechnet.

Für die 200 Besucherinnen und Besucher war das kein Problem. Sie ließen sich in den Bann ziehen von einer außergewöhnlich guten musikalischen Leistung, blieben bis zum Schlussakkord und dankten den Akteuren minutenlang mit stehenden Ovationen. Unser Kantor Maxim Polijakowski und Marc Waskowiak als Leiter der Kantorei Norderney freuten sich darüber natürlich ganz besonders. Hatten sie das Oratorium mit den Chören doch ein Jahr lang einstudiert.

„Ich bin dankbar, dass es zu diesem Konzert gekommen ist. Denn es war doch unglaublich viel Arbeit nötig“, sagte Maxim Polijakowski, der für den ersten Teil des Oratoriums verantwortlich zeichnete. Beeindruckt war er vom „klanggewaltigen Chor. Das war ein Erlebnis“.

In höchsten Tönen lobte Maxim Polijakowski die vier auf Oratorien spezialisierten Solisten: „Sie haben sehr fein, sehr feinfühlig gesungen.“ Tanya Aspelmeier (Sopran), Knut Schoch (Tenor), Christian Palm (Bass) und Ilona Ziesemer-Schröder (Alt) sorgten mit ihren Vorträgen wiederholt für tief bewegende Momente. „Für mich war das ein bisheriger Höhepunkt in meiner Arbeit für Lamberti“, sagte Maxim Polijakowski und strahlte: „Es hat einfach Spaß gemacht!“

Sie genossen den Erfolg: von links Maxim Polijakowski, Tanja Aspelmeier, Ilona Ziesemer-Schröder, Knut Schoch, Marc Waskowiak und Christian Palm. Fotos: Gawlick-Daniel

Paulusgemeinde feierte 50. Geburtstag

50 Jahre Paulus: Pastorin Indra Grasekamp (Mitte) mit (von links) Antje Harms, Heinz Werner Windhorst, Dr. Detlef Klahr und Tido Janssen. Foto: Gawlick-Daniel

Anrührende Lieder, ein festlicher Gottesdienst, eine großartige Festpredigt und schließlich, während eines Empfangs, von Herzen kommende Grußworte: Die Paulusgemeinde Kirchdorf hat am Trinitatis-Sonntag (11. Juni) ihren 50. Geburtstag gefeiert. Und es war ein schönes Fest. Warum das auf der Homepage von Lamberti steht? Nun, unsere Gemeinde wird in nächster Zeit ein Kirchspiel mit den Paulanern eingehen. Beide Gemeinden werden eng zusammenrücken. Das ist sicher. Und wenn es nach den Kirchenvorständen geht, wird auch die St. Johannis-Gemeinde in Sandhorst zu diesem Kirchspiel gehören.

Pastorin Indra Grasekamp begrüßte zum Festgottesdienst eine große Gemeinschaft. Darunter viele Menschen, die ihrer Paulusgemeinde seit Jahren, seit Jahrzehnten … ja, einige sogar seit fünfzig Jahren verbunden sind. Damals, 1967, als ein Boris Becker zur Welt kam, ein Konrad Adenauer starb, die Rockmusik explodierte, die Beatles ihr „Sgt. Pepper“ veröffentlichten und „Flower Power, Love and Peace“ das Lebensgefühl einer nach Aufbruch und Veränderung drängenden Jugend bestimmten, drängten die Christen in Kirchdorf nach Eigenständigkeit, trennten sich von Lamberti und gründeten ihre eigene Gemeinde. Indra Grasekamp nannte während ihrer Begrüßungsrede den Grund: In die Lambertikirche, die 1961 grundlegend renoviert worden war, passten längst nicht mehr alle Gläubigen hinein.

Kaum zu glauben heutzutage. Auch Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr musste sich das zu Beginn seiner Festpredigt noch einmal auf der Zunge zergehen lassen. „Man trennte sich von der Mutterkirche, weil die zu voll geworden war. Das wären Zeiten heute!“ sagte er. Klahr predigte über die Dreifaltigkeit Gottes, der sich als Vater, Sohn und Heiliger Geist den Menschen offenbare. Eine Dreieinigkeit (lateinisch: trinitatis), die auch von Geistlichen nach jahrelangem Studium nicht ohne weiteres zu verstehen und zu erklären sei: „Je mehr wir uns mit Gott beschäftigen, desto größer wird sein Geheimnis“, sagte Klahr und betonte: „Gott lässt uns immer wieder staunen.“

Superintendent Tido Janssen erinnerte an prägende Menschen der Paulusgemeinde: Diakone, Pastoren, Küster, Kirchenvorsteher und viele mehr. Besonders hob er den mittlerweile verstorbenen Albert Pauw als „eine der guten Seelen der Gemeinde“ heraus.

Für musikalische Höhepunkte sorgte der Gemeindechor „Kardörp Voices“, seit einem Jahr geleitet von Tillmann Kleemann-Anders. Es ist ein kleiner Chor. Aber seine Mitglieder sind mit so viel Herz, ansteckendem Spaß und … ja, auch Enthusiasmus bei der Sache, dass aus dieser Mischung immer wieder große, bewegende Vorträge entstehen.

Indra Grasekamp weiß, was sie an diesem Chor hat. Sie weiß, was sie an ihrer Gemeinde hat. Und sie weiß auch, dass es außerhalb ihrer Gemeinde viele Menschen gibt, die ihr zugeneigt sind. Das machten die Grußworte deutlich. Es sprachen Aurichs Bürgermeister Heinz Werner Windhorst, Ortsbürgermeisterin Antje Harms, Erika Andexser, Kirchenvorstandsvorsitzende der St. Johannisgemeinde, und unsere Kirchenvorstandsvorsitzende Anneliese Daniel.

Die Paulusgemeinde hat rund 2400 Mitglieder. Indra Grasekamp ist im November des vergangenen Jahres in ihr Amt als Pastorin der Gemeinde eingeführt worden. Für sie wird das Jahr 2017 nicht nur wegen des Gemeindejubiläums in besonderer Erinnerung bleiben, sondern auch, weil sie am Freitag (16. Juni) den Bund der Ehe eingeht.

Auf den Spuren der Reformation

Die Lambertigruppe lauscht den Ausführungen der Emder Stadtführerin Uta Ringena. Foto: Gawlick-Daniel

Auf die Spuren der Reformation haben sich 17 Mitglieder unserer Lambertigemeinde am Sonnabend Nachmittag (10. Juni) begeben. Ziel war Emden, das als erste Stadt in Europa den Titel „Reformationsstadt Europas“ von der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa verliehen bekam. Nicht ohne Grund, denn Emden besaß Mitte des 16. Jahrhunderts den größten Seehafen Europas und war deshalb ein Sammelbecken für religiös Verfolgte und Fluchtpunkt einer intellektuellen Elite, die Einfluss auf die Entwicklung der Reformation in anderen europäischen Ländern nahm.

Uta Ringena, Mitglied der Emder Stadtführergilde, führte die Gruppe von der Kunsthalle zur Johannes a Lasco Bibliothek, in den 90er Jahren entstanden aus den Ruinen der im 2. Weltkrieg ausgebombten Großen Kirche, die im 16. Jahrhundert als Mutterkirche der niederländischen Reformation galt. Dort ging sie fundiert auf die Ereignisse vor 500 Jahren und später ein. Gelegenheit für die Lambertigruppe, Wissen aufzufrischen und Neues zu erfahren. Von der Bibliothek ging es am alten Rathaus vorbei wieder zurück zur Kunsthalle, wo der Besuch in der Seehafenstadt bei Kaffee, Tee und Kuchen endete.

In diesem Jahr hat die Stadtführergilde bislang 20 Führungen zum Thema Reformation angeboten. Dass Mitglieder unserer Gemeinde jetzt in den Genuss kamen, ist unserer Gruppe „Öffnen und Begegnen“ zu verdanken. Es war ihre dritte Veranstaltung zum Thema Reformation. Zuvor hatte sie zu zwei hörenswerten Vorträgen mit Luther-Kenner Andreas Scheepker in das Gemeindehaus eingeladen.

200 Gläubige besuchten ökumenischen Gottesdienst

Zwischen ihnen klappt es mit der Verständigung: von links Pastor Schröder-Ellies, Pastorin Schneider, Gemeindereferentin Watermann, Pastorin Grasekamp und Pastor Gärtner. Fotos: Gawlick-Daniel

Es ist gute Tradition, dass Christen in Aurich an Pfingstmontag einen ökumenischen Gottesdienst feiern. In der kleinen … ja, zärtlich anmutenden, wunderschönen katholischen Kirche begrüßte Gemeindereferentin Kyra Watermann rund 200 Gläubige. Mit unserem Pastor Peter Schröder-Ellies, Pastorin Susanne Schneider (Sandhorst), Pastorin Indra Grasekamp (Kirchdorf) und Pastor Axel Gärtner (Freie evangelische Gemeinde) hatte Gastgeberin Watermann einen kurzweiligen, gelungenen und für das Verständnis des Glaubens auch Gewinn bringenden Gottesdienst vorbereitet.

Apropos Verständnis: „Gottes Geist ist spürbar, wo Verständigung gelingt“ lautete das passend zu Pfingsten gewählte Thema, dem sich die Pastorinnen und Pastoren jeweils auf eine andere Weise in bildhaften, sehr verständlichen Ansprachen näherten. Jugendliche Smartphone-Besitzer, erläuterte Indra Grasekamp, verständigten sich heutzutage ganz selbstverständlich mit Hilfe so genannter Emoticons (beachten Sie das Bild unter diesem Text). Älteren Menschen erschließe sich die Bedeutung dieser Emoticons nicht ohne weiteres oder gar nicht. Die Verständigung zwischen den Generationen bliebe auf der Strecke.

Ähnliches gelte auch für die Ehe, wie Axel Gärtner ausführte. Ehepartner sprächen aneinander vorbei wo es nicht gelänge, auf den anderen zu hören und sich ihm zu öffnen. Das Missverständnis sei Normalität. Was tun?

Verständigung erfordere ein Mittun, betonte Susanne Schneider. Es gehe darum, sich einzulassen auch auf das Unbekannte: auf fremde Gedanken, Ansichten … ja, auch auf einen fremden Glauben. Das erfordere Mut und führe auch zu Enttäuschungen, wenn Bedeutungen nicht erkannt, wenn Sprache nicht entschlüsselt werde.

Auch die Sprache der Kirche, merkte Indra Grasekamp selbstkritisch an, „ist für Außenstehende oft unverständlich“. Wer könne schon mit dem Wort „Abkündigungen“ etwas anfangen. Sprache zu entschlüsseln, sei lohnenswert, um Fremdheit zu überwinden, Furcht weichen zu lassen, damit an ihrer Stelle der Geist Gottes sich entfalten und seine bedingungslose Liebe wirken kann.

Dass Verständigung auch ohne Worte möglich ist, nur durch Gesten oder Berührungen, machte Peter Schröder-Ellies deutlich, der aus dem Brief einer Frau vorlas, die miterleben musste wie ihr Mann in der Dunkelheit der Demenz versank. „Am Ende waren keine Worte mehr da, nur noch Umarmungen und ein Verstehen von Herz zu Herz“, zitierte Peter Schröder-Ellies aus dem bewegenden Brief und zeigte auf, dass gerade in solchen Momenten der Geist Gottes übermächtig spürbar sei, weil Verständigung gelinge – auch ohne Worte.

Entschlüsseln Sie, liebe Leserinnen und Leser, doch mal die Zeichen auf dem Foto unter diesem Text. Es geht darum, Verständnis zu entwickeln; Stichwort: Emoticons. Und seien Sie nicht enttäuscht, wenn Ihnen der Sinn dieser Zeichen verborgen bleibt. Ein kleiner Tipp: Gesucht wird die Anfangszeile eines bekannten geistlichen Sommerliedes.

Verstehen Sie, was diese Zeichen bedeuten? Wenn nicht, schreiben Sie eine E-Mail an lambertibote@t-online.de. Von dort erhalten Sie die Antwort.

Stimmungsvoller Pfingstgottesdienst mit mehr als 1500 Menschen

Nein, das ist kein Bild vom Kirchentag in Berlin. Das ist ein Foto vom Pfingstgottesdienst auf dem Auricher Marktplatz.

Superintendent Tido Janssen war noch einen Tag zuvor skeptisch gewesen: „Ich weiß nicht, ob überhaupt jemand kommt.“ Als er Pfingstsonntag die Bühne auf dem Auricher Marktplatz betrat, um den zentralen Pfingstgottesdienst des Kirchenkreises anlässlich des Reformationsjubiläums zu eröffnen, blickte er auf mehr als 1500 Menschen. Ein auch für ihn, den sonst nichts so schnell aus der Ruhe bringt, überwältigender Anblick. Unter einem blauen, von Schäfchenwolken verzierten Himmel feierte diese große Menge einen stimmungsvollen, vom Geist der Zusammengehörigkeit, des Miteinanders und Füreinanders getragenen Gottesdienst – ganz im Sinn des Pfingstfestes. Da traf sich eine große Familie, geeint im christlichen Glauben, und verbreitete Kirchentag-Feeling.

„Ich lege einen neuen Geist in euch“, dieser zweite Teil der Jahreslosung 2017 aus dem Propheten Hesekiel (36,26) war zugleich Motto des großen Auricher Pfingstgottesdienstes, der etwas mehr als neunzig Minuten dauerte und reich an Höhepunkten war. Der gemeinsame Auftritt von drei Gospelchören, geleitet von Kirchenmusikerin Helen Kroeker und begleitet von der Lamberti-Band, gehörte ebenso dazu wie das Sprechen des Glaubensbekenntnisses in fünf Sprachen neben Deutsch und Plattdeutsch. Auch der Auftritt von Teamern aus den Gemeinden Timmel und Mittegroßefehn, die in einem kurzen szenischen Spiel auf einige wichtige Aussagen Luthers und deren Wirkung auf die Menschen damals eingingen, kam an. Für die musikalische Untermalung während des Gottesdienstes sorgte ein 120-köpfiger, klanggewaltiger Posaunenchor unter der Leitung von Landesposaunenwart Hayo Bunger. „Damit ließen sich mühelos die Mauern von Jericho niederreißen“, scherzte Janssen.

Aus dem Kirchenkreis beteiligten sich 25 von 31 Gemeinden - eine stolze Zahl - in irgendeiner Form am Gottesdienst. Mit dabei auch das Cateringteam der Kirchengemeinde Walle, das Pommes und Bratwürste unter das hungrige Volk brachte.

Mit dem „Vater unser“ und dem Segen endete ein beeindruckender Gottesdienst, der fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Aurich werden könnte … oder sollte? Die mehr als 1500 Besucher haben deutlich gemacht, wie stark der lebendige christliche Glaube ist und wie sehr er, ganz selbstverständlich, zum Leben vieler Menschen in unserem Kirchenkreis gehört. Diese Botschaft ging vom Auricher Marktplatz aus, dass die Liebe Gottes groß ist und jeder Mensch durch Jesus zu Gott kommen kann.

Bei schönstem Sommerwetter traf sich auf dem Auricher Marktplatz eine große Familie, geeint im christlichen Glauben. Fotos: Gawlick-Daniel

Stimmen zum zentralen Pfingstgottesdienst

Sie leiteten den Gottesdienst: von links Superintendent Tido Janssen, Pastorin Cathrin Meenken (Lamberti), P'astor Thomas Henneberger (Aurich-Oldendorf), Pastorin Christiane Schuster-Scholz (Holtrop), Pastor Georg Janssen (Ihlow), Pastor Roman Ott (Plaggenburg), Pastorin Heidrun Ott (Moordorf) und Pastor Peter Schröder-Ellies (Lamberti). Foto: Gawlick-Daniel

Superintendent Tido Janssen: „Schöner ging es nicht, schöner hätte es nicht gelingen können. Dass so viele Menschen zum Gottesdienst kamen, war wie ein Pfingstwunder. Die Menschen sind bewegt von Gottes Geist. Dieser Gottesdienst wird ein Höhepunkt in meinem Wirken in Aurich sein.“

Cathrin Meenken, Pastorin Lamberti und zuständig für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis: „Ich hatte große Bedenken, dass wir die Sitzreihen voll bekommen. Jetzt kann ich nur sagen: Das schreit nach einer Wiederholung.“

Anneliese Daniel, Kirchenvorstandsvorsitzende Lamberti und Mitglied des Kirchenkreisvorstandes: „Obwohl es in dieser Zeit unzählige Events gibt, feiern so viele Menschen aus dem Kirchenkreis gemeinsam einen so schönen Pfingstgottesdienst – da lacht nicht nur die Sonne, sondern auch das Herz. Es macht einfach Freude dazuzugehören.“

Oltmann Buhr, Diakon in Timmel, Mittegroßefehn und Kirchdorf: „Es war total schön, sehr würdevoll, festlich und Mut machend. Ich denke, es ist rüber gekommen, dass der Geist in uns ist. Wir sind viele und brauchen uns nicht zu verstecken.“

Folker Diermann, Kirchenvorsteher Lamberti: „Was mich begeistert hat, ist die Gemeinschaft über alle Kirchengemeinden hinweg. Wir haben gezeigt, was Kirche ist.“

Torsten Hoffmann als Prädikant eingeführt

Torsten Prädikant
Nahmen Torsten Hoffmann in ihre Mitte: von links Erika Andexser, Birthe Hoffmann, Superintendent Tido Janssen, Susanne Schneider (Pastorin St. Johannis), Hartmut Schneider und Anneliese Daniel. Foto: Gawlick-Daniel

Er war schon immer ein Mann des Wortes, jetzt ist er es aber auch ganz offiziell. Unser Diakon Torsten Hoffmann ist am Ostermontag während eines Gottesdienstes in der St. Johanniskirche Sandhorst feierlich von Superintendent Tido Janssen in das Amt des Prädikanten eingeführt worden. Torsten Hoffmann darf fortan öffentlich predigen, Gottesdienste gestalten und leiten und das Abendmahl austeilen. „Das gehört für mich zum Selbstverständnis eines Diakons dazu“, sagte der 56-Jährige, für den mit dem Einführungsgottesdienst in seiner „Heimatgemeinde“ eine zweijährige intensive Ausbildung endete.

Zur Amtseinführung gehörte, dass Torsten Hoffmann von vier Assistenten einen Bibelvers zugesprochen bekam. Die Assistenten waren die Kirchenvorstandsvorsitzende unserer Lambertigemeinde, Anneliese Daniel, Erika Andexser und Hartmut Schneider von der St. Johannisgemeinde und Tochter Birthe Hoffmann.

Torsten Hoffmann darf in allen Gemeinden des Kirchenkreises Aurich als Prädikant arbeiten. Es ist ein ehrenamtlicher Dienst, der gleichwohl ein hohes Maß an Wissen und Können voraussetzt. Während seiner theoretischen Ausbildung auf Blockseminaren in der evangelischen Heimvolkshochschule Loccum lernte Torsten Hoffmann, Bibeltexte einzuordnen und auszulegen. Er beschäftigte sich außerdem mit der Glaubenslehre und erfuhr, wie eine Predigt konzeptionell aufgebaut wird. Auch bekam er den Sinn der liturgischen Elemente vermittelt. Es folgten praktische Übungen: Torsten Hoffmann leitete während einer sogenannten Mentoratsphase vier Gottesdienste. Nach einem Gespräch in der Landessuperintendentur schließlich, einem Kolloquium, war der Weg  frei.

Thema seiner ersten Predigt als Prädikant war am Ostermontag in St. Johannis das Wunder der Auferstehung. Ein Geschenk, das Furcht nehme und Geborgenheit in der Liebe gebe, betonte Torsten Hoffmann. Wichtig sei, immer wieder von diesem Geschenk zu erzählen und auch im täglichen Tun die Freude der Auferstehung weiterzugeben. „Das gilt nicht nur für Hauptamtliche, sondern für jeden Christen“, sagte Torsten Hoffmann. Für ihn gilt es aber doch noch ein bisschen mehr, denn schließlich ist er jetzt ganz offiziell ein Prediger und damit ein Mann des Wortes innerhalb des Kirchenkreises Aurich.

Einmal richtig durchreinigen, bitte!

Altar
Gerold Ahrends mit seinen Mitarbeiterinnen Marlena Schneider (li.) und Mena Freystatzky. Foto: Gawlick-Daniel

„Frühjahrsputz“ in unserer Lambertikirche. Seit Gründonnerstag erstrahlt er wieder in „altem“ Glanz, der Ihlower Altar. Er leuchtet und glitzert und zieht die Blicke förmlich auf sich wie ein funkelnder Diamant. Vier Tage hat die Firma „Erdmann und Ahrends Restaurierungen“ aus Lauenburg den Flügelaltar von Staub, Schmutz und Schimmel befreit. „Da ist einiges an Dreck runtergekommen“, sagte Diplom-Restaurator Gerold Ahrends. Aber das sei normal. Es war eine Arbeit, die Geduld, Können, vor allem aber Fingerspitzengefühl erforderte. Denn die Skulpturen, kunstvolle Schnitzereien aus Eichenholz, die in der Rahmenkonstruktion wie Puzzleteile angeordnet sind und zum Säubern einzeln herausgenommen wurden, sind sehr fragil und leicht zu beschädigen.

Kein Problem für Gerold Ahrends; er weiß, worauf es ankommt. Ahrends ist seit 21 Jahren als Restaurator unterwegs. Häufig auch in Ostfriesland, was ihn besonders freut, denn er ist gebürtiger Ostfriese. Zur Welt gekommen in der ehemaligen Klinik Wix, aufgewachsen in Rahe, ist er in unserer Lambertikirche getauft und konfirmiert worden. „Ich habe mich gleich heimisch gefühlt“, lachte er und dachte zurück an jene Zeit, als Hillard Delbanco als Pastor und Thilo Hoppe als Diakon in unserer Gemeinde tätig waren.

Das Amt für Bau- und Kunstpflege Osnabrück, die Auricher Außenstelle dieses Amtes ist in der Hafenstraße zu finden, holte ihn zurück in seine Heimat. Er bekam den Auftrag, das geschädigte Altarretabel konservatorisch und restauratorisch zu bearbeiten. Ahrends drückte es einfacher aus: „Es ging darum, den Altar einmal richtig durchzureinigen.“ Außerdem mussten die beiden Flügel gerichtet werden. Sie ließen sich nicht mehr schließen. Finanziert werden die Arbeiten überwiegend aus Mitteln der Landeskirche und des Kirchenkreises.

Der Ihlower Altar ist das Älteste und Wertvollste in unserer Lambertikirche. Zwischen 1510 und 1515 von der Antwerpener Lukasgilde geschaffen, stand er wenige Jahre im Zisterzienserkloster Ihlow, daher auch sein Name. Nachdem das Kloster durch die Reformation aufgelöst worden war, wurde der Altar vom Landesherrn nach Aurich gebracht und später unserer Lambertigemeinde geschenkt. Im 19. Jahrhundert ist das Altarretabel im großen Stil überarbeitet und auch neu gefasst worden, das wiederholte sich 1967. Damals wurden auch fehlende Schnitzereien ergänzt. Sie sind jetzt daran zu erkennen, dass sie deutlich heller glänzen als die alten Schnitzereien.

Gerold Ahrends hat also ganze Arbeit geleistet. Dabei halfen ihm Marlena Schneider aus Lübeck und Mena Freystatzky aus Lauenburg. Die beiden jungen Frauen sind derzeit Vorpraktikantinnen in seinem Betrieb. Beide wollen an einer Kunsthochschule studieren, dafür benötigen sie dieses Vorpraktikum. Vier Tage waren sie zusammen mit ihrem Chef mit den Restaurierungsarbeiten beschäftigt. Es war nicht das erste Mal, dass Ahrends in unserer Lambertikirche tätig war. Bereits 2003 untersuchte, konservierte und restaurierte er das Kruzifix links oberhalb des Altars. Die Referenzliste seiner Firma ist lang. Nachzulesen im Internet unter www.ea-restaurierungen.de.

Bis 2027 wird Gerold Ahrends in unserer Lambertikirche sehr wahrscheinlich nicht mehr anzutreffen sein. Denn nachdem er seine Arbeiten am Gründonnerstag beendet hat, muss in den nächsten zehn Jahren nicht mehr Hand angelegt werden am Ihlower Altar. Lamberti-Besucher dürfen sich während dieser Zeit erfreuen am „alten“ Glanz, den dieses älteste und wertvollste Stück in unserer Kirche nun wieder ausstrahlt.

 

Urlauberin aus Hofheim am Taunus war die erste Besucherin

Herein spaziert: Kirchenaufsichtskreisleiter Peter Higgen und Keike Malti heißen zusammen mit einem Team Ehrenamtlicher seit Montag, 10. April, Besucher in unserer Lambertikirche willkommen. Foto: Gawlick-Daniel

Seit Montag, 10 April, ist unsere Lambertikirche wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Der Leiter unseres Kirchenaufsichtskreises, Peter Higgen (73), übernahm die erste „Schicht“ von 11 bis 12 Uhr. Kaum hatte er das umfangreiche Infomaterial nach einem halben Jahr Pause zusammengesucht und zurecht gelegt, trat schon die erste Besucherin dieser Saison durch die Tür. Anette Wagner aus Hofheim am Taunus schaut sich, wenn sie als Urlauberin unterwegs ist, gerne Kirchen von innen an. Klar, dass sie sich von unserer Lambertikirche mitten in Aurich angezogen fühlte. Staunend betrachtete sie Orgel, Altar und Innenraum und beurteilte das Gesamtensemble als „schlicht, aber beeindruckend schön“.

Peter Higgen leitet den Kirchenaufsichtskreis seit fünf Jahren. Er war von seiner Vorgängerin Gertrud Ritter und von Pastor i.R. Heinfried König „angeworben“ worden. „Sie sind genau der Richtige, der das machen soll“, hatte Gertrud Ritter ihn überzeugt. Mit Leib und Seele ist er seitdem dabei, rekrutiert neue ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, was nicht immer ganz einfach ist, leitet die Jahrestreffen, auf denen die Kirchenaufsichtsdienste eingeteilt werden, und kümmert sich überhaupt um alles, was die Kirchenaufsicht betrifft. Ehrenamtlich, versteht sich.

Dazu gehören während seiner Dienstzeiten natürlich auch informative, gleichwohl lockere, von Herzlichkeit zeugende Gespräche mit den Besucherinnen und Besuchern. Ein Paar aus dem Ruhrgebiet ließ sich ebenso über unsere Lambertikirche im Speziellen und das Auricher evangelisch-lutherische Leben im Allgemeinen informieren wie eine Familie aus Köln. Okay, die haben den Dom in Kölle. Doch halt! Von unserer Lambertikirche zeigten sie sich dennoch beeindruckt und wollten gleich mal wissen, warum denn die Glockentürme immer neben den Kirchen stünden in Ostfriesland? Der Erdboden sei halt nachgiebiger als so mancher Ostfriese in bestimmten Dingen.

Offene Lambertikirche bis zum 13. Oktober
 

Bis zum 13. Oktober sind die Mitglieder des Kirchenaufsichtskreises von Montag bis Samstag von 11 bis 12 Uhr und von 15.30 bis 16.30 Uhr in unserer Lambertikirche anzutreffen. Ausnahmen bilden einige Feiertage. Auch kommt mal eine Hochzeit oder eine Motettenandacht dazwischen. Im vergangenen Jahr haben etwa 6000 Gäste, Touristen und Reisegruppen, unsere Stadtkirche besucht. „Das ist ein wichtiges Angebot, das wir als Stadtkirchengemeinde vorhalten“, wird Pastorin Angelika Scheepker nicht müde, das ehrenamtliche Engagement zu loben. „So können viele Menschen  unsere schöne Kirche mit dem prächtigen Ihlower Altar zur Einkehr, Besinnung und Besichtigung nutzen.“

Eine nette Ansprache gehört ebenso dazu. Viele Mitglieder des Kirchenaufsichtskreises sind schon seit Jahrzehnten dabei und entsprechend erfahren im Umgang mit Besucherinnen und Besuchern, zudem besitzen sie ein ausgeprägtes Wissen über unsere Lambertikirche. Keike Malti gehört genauso dazu wie Johanne Fischer, Ruth Meyer, Gretel Prawitz, Irmtraut Trebesch, Irmgard Wittig oder besagte Gertrud Ritter, um nur einige zu nennen. Peter Higgen hat in den vergangenen fünf Jahren ebenfalls seine Erfahrungen gesammelt. Er sagt: „Es ist immer gut, wenn der erste Besucher eine Frau ist. Dann wird es ein gutes Jahr.“ Anette Wagner aus Hofheim am Taunus kam als Erste zur Tür herein. Na, dann kann ja nichts mehr schiefgehen in dieser Saison.

Abschied vom Kirchenaufsichtskreis

Angelika Scheepker mit Peter Higgen und Hans-Hermann Harms (re.). Foto: privat

Ein langjähriges Mitglied des Kirchenaufsichtskreises ist während des ersten Planungstreffens verabschiedet worden: Fast 20 Jahre lang engagierte sich Hans-Hermann Harms mit viel Freude und Sachkenntnis in der Kirchenaufsicht.

Peter Higgen dankte ihm mit einem Weinpräsent für seinen treuen Dienst und Pastorin Angelika Scheepker überbrachte den Dank des Kirchenvorstandes und des Pfarramtes.

Hans-Hermann Harms ließ in einem kleinen Rückblick, auf die ihm eigene humorvolle Weise, seinen Dienst Revue passieren und gab die ein und andere erlebte Anekdote zum Besten. Kräftiger Beifall des Kreises zollte ihm und seinem langjährigen Dienst Respekt und Dank.

Er kann's immer noch

Thilo Hoppe gestaltete eine Jugendandacht in unserer Lambertikirche. Foto: privat

Gemeinsam mit Pastor Peter Schröder-Ellies gestaltete Thilo Hoppe (ehemaliger Bundestagsabgeordneter und jetziger entwicklungspolitischer Beauftragter bei "Brot für die Welt" in Berlin) am Sonntagabend, 2. April, eine Jugendandacht in unserer Lambertikirche.

Thilo Hoppe, der viele Jahre als Diakon in unserer Lambertigemeinde tätig war und die regelmäßigen Jugendandachten vor 30 Jahren eingeführt hat, brachte den 25 Jugendlichen nicht nur auf berührende Weise die gegenwärtige Hungerkatastrophe am Horn von Afrika nahe, sondern erläuterte auch, warum es immer wieder zu solchen Katastrophen kommt. Nicht nur die Erderwärmung und lokale Konflikte, sondern auch unfaire Handelsbeziehungen und ungerechte Preise für die landwirtschaftlichen Produkte führen dazu, dass weltweit Millionen von Menschen an Hunger und Mangelernährung leiden.

Zum Abschluss sang Thilo Hoppe mit den Jugendlichen das Lied „Until all are fed“, dass mittlerweile auch im Internet auf Youtube (siehe Link unten) zu hören und zu sehen ist - gesungen in einer Art „flash-mob“ mit allen Mitarbeitenden von „Brot für die Welt“ in Berlin.

Jugendandachten finden in der Regel am ersten Sonntag im Monat um 19 Uhr in unserer Lambertikirche statt.

Until all are fed

Fest der Goldenen Konfirmation

Hintere Reihe von links: Heinz Holzhausen, Wolfgang Schierz, Gerhard Frerichs, Theo Frerichs, Werner Hiltmann, Karl-Heinz Planteur, Pastorin Angelika Scheepker; vorne von links: Gabriele Redenius, Almut Ganswindt, Astrid Frerichs, Renate Wölfer, Beate Dreessen, Fentje Reck, Hannelore Behrens. Foto: Cullmann, Wiesens

Mehr als 130 Konfirmandinnen und Konfirmanden waren es vor 50 Jahren, die von den damaligen Pastoren Günther und Prellwitz und von dem damaligen Superintendenten Schütt an zwei Sonntagen in unserer Lambertikirche konfirmiert wurden. 13 Ehemalige aus dem Konfirmationsjahrgang von 1967 trafen sich jetzt am 26. März zum Fest der Goldenen Konfirmation wieder.

Eingeladen hatte unsere Pastorin Angelika Scheepker, die den Gottesdienst zum Psalmwort „Du tust mir kund den Weg zum Leben“ gestaltete und alle Jubilare persönlich segnete. Kantor Maxim Polijakowski musizierte an der Orgel, zusammen mit Manfred Lüdtke an der Trompete.

Als musikalischer Überraschungsgast erfreute Marianne Tebbenhoff mit dem Lied „Herr, deine Güte reicht so weit“ die Jubilare.  Tebbenhoff ist mit Mitgliedern des Konfirmandenjahrgangs freundschaftlich verbunden.

Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich die Jubilare zum Mittagsempfang im Gemeindehaus, wo bei Suppe, Tee und Kuchen das Wiedersehen gefeiert wurde. Gästeführer Egon Wirdemann nahm die Jubilare in einem kurzweiligen und interessanten Bildvortrag mit auf eine virtuelle Reise durch Aurich.

Auch wenn sich nur eine kleine Zahl der Ehemaligen eingefunden hatte, sie waren sich einig, dass es ein schönes Fest der Goldenen Konfirmation gewesen sei.

Goldene 7: 1250 Euro für Lamberti

Als Vertreter unserer Kirchengemeinde nahmen sie den symbolischen Scheck entgegen: Kirchenvorstandsmitglied Folker Diermann mit Pastorin Angelika Scheepker (re.) und Kirchenvorstandsvorsitzende Anneliese Daniel. Foto: privat

Unsere Lambertigemeinde hat 1250 Euro von der Weihnachtsmarkt-Lotterie „Goldene 7“ erhalten. Das Geld wird in den Um- und Neubau unseres Gemeindehauses fließen. „Das Gemeindehaus ist dreistöckig, da ist ein Fahrstuhl dringend notwendig, um Barrierefreiheit zu ermöglichen“, sagte unsere Pastorin Angelika Scheepker während der Übergabe eines symbolischen Schecks im Auricher Feuerwehrhaus an der Fockenbollwerkstraße.

Vierzehn Vereine und Institutionen haben finanziell von der „Goldenen 7“ profitiert. Das Geld ist zusammengekommen durch den Verkauf von Losen während des Auricher Weihnachtsmarktes. Seit 32 Jahren gibt es diese Lotterie. In dieser Zeit sind rund 4,7 Millionen Lose unter die Leute gebracht und 1,2 Millionen Euro an Auricher Vereine und Institutionen verteilt worden.

Konfitag mit der Johanniter Unfallhilfe

Konfitag mit rund 50 Vorkonfirmanden und der Johanniter Unfallhilfe. Foto: privat

Am 25. März fand in unserer Lambertigemeinde ein Konfitag zum Thema Helden gesucht statt. Rund 50 Vorkonfirmanden lernten die Gechichte des Barmherzigen Samariters in Wort und Tat kennen.

Die Johanniter Unfallhilfe Aurich stellte an verschiedenen Stationen die stabile Seitenlage, die Herz-Lungen-Wiederbelebung und den Inhalt einen Sanitätsrucksacks vor. Außerdem war der Ritter Ferdinand von Schönfeldt zu Besuch, der über die Geschichte und die Arbeit des Johanniterordens erzählte. Das Highlight war für die Konfirmanden aber eindeutig die Realistische Unfalldarstellung. Mit Wachs, Kunstblut und falschen Knochen wurde gezeigt, wie man zu Übungszwecken Verletzungen nachstellt. Anhand dieser Inszenierungen lernten die Konfirmanden das Verbinden diverser Wunden.

Es war ein gelungener Vormittag, der durch die Zusammenarbeit der Lambertigemeinde, dem Johanniterorden und der Johanniterunfallhilfe allen Beteiligten noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

Pastorin Meenken auf NDR 2

Bild: Eric Hasseler i.A. der Lambertigemeinde Aurich

Unsere Pastorin Cathrin Meenken ist im April und Juli häufiger im Radio zu hören. Für NDR 2 hat sie Kurzandachten zu den Themen BMI, Salz, Klingelstreiche, Sand und Sommergrippe eingesprochen. Diese Andachten werden im Rahmen der Reihe „Moment mal!“ gesendet. Sie beschäftigt sich mit  Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet. Es ist „eine Reihe zum kurzen Innehalten im schnellen Lauf der Zeit“, schreibt der NDR auf seiner Homepage.

Zu hören ist Pastorin Meenken jetzt noch im Juli am 3., 17. und 24. des Monats. Die Sendungen beginnen von Montag bis Freitag um 18.15 Uhr; Samstag und Sonntag um 9.15 Uhr. 

Grabstätten restauriert

Gräber Zwangsarbeiter
Gräber von Zwangsarbeitern während der Nazi-Herrschaft auf dem Auricher Friedhof. Foto: Gawlick-Daniel

Auf dem rund 6,5 Hektar großen Gelände des Friedhofs unserer Lambertigemeinde mit seinen etwa 13500 Grabstellen fielen sie nicht weiter auf – die 43 Gräber von überwiegend Russen, Polen, Tschechen und Ukrainern. Sie waren von den Nazis aus ihren Heimatländern verschleppt und in Aurich und Umgebung als Zwangsarbeiter eingesetzt worden. Sie hießen Schinkarenko, Sakowin, Moros, Litwinek oder Konopitzki und starben überwiegend in den Jahren 1941 bis 1945 zumeist im Sandhorster Krankenhaus. Fern der Heimat fanden sie auf dem Lamberti-Friedhof ihre letzte Ruhestätte. Als ihr Leben endete waren sie zwischen 17 und 57 Jahre alt.

In den vergangenen Wochen sind ihre Grabstätten nachhaltig restauriert worden. Friedhofschef Gerhard Rocker und seine Männer sorgten für neue Einfassungen und pflanzten Stiefmütterchen. „Wir haben uns gegen Rasengräber entschieden, weil es schöner aussieht“, sagte Rocker. Jeweils im Frühjahr, Sommer und Herbst werden der Jahreszeit entsprechend neue Blumen gepflanzt.

Die Grabsteine hat die Auricher Stein- und Bildhauerei Clemenz von Moos und Grünbelag befreit und gesäubert. Auf den Steinen sind die Namen und die Geburts- und Sterbedaten der Bestatteten zu finden. Diese Schriften mussten nachgehauen werden. Nur ein Stein musste erneuert werden.

Die Kosten für die Steinmetzarbeiten übernimmt das niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport aus Mitteln nach dem Gräbergesetz. Aus diesem Topf kommt auch Geld für die regelmäßige Pflege der Gräber.

Wer die Ruhestätten besuchen möchte, findet die allermeisten im südlichen Teil des Friedhofs, auf Höhe der angrenzenden Sparkassen-Arena. Nachdem sie gereinigt wurden, sind die kleinen, hell leuchtenden Grabsteine nun nicht mehr so ohne weiteres zu übersehen. Sie mahnen, einen üblen und grausamen Teil deutscher Geschichte nicht zu vergessen.

Motettenandacht: Innehalten und zuhören

Motettenandacht
Der Motettenchor mit Kantor Maxim Polijakowski. Foto: Gawlick-Daniel

Die Motettenandachten in unserer Lambertikirche erfreuen sich großer Beliebtheit. Einmal im Monat eine halbe Stunde innehalten bei Wort und Musik, schönen Stimmen lauschen und erbauende oder nachdenklich stimmende Texte hören - dieses Angebot spricht viele Menschen an.

Am frühen Samstagabend (11. März) füllten etwa 150 Besucherinnen und Besucher die Sitzreihen unserer Kirche. Der Motettenchor, geleitet von Kantor Maxim Polijakowski, trug zwei Werke vor. Zum einen „Wenn ihr mich liebt“ des englischen Komponisten Tomas Tallis (1505 – 1585). Er komponierte vorwiegend vokale Musik zur Zeit der englischen Reformation. Es folgte der von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847) vertonte 43. Psalm „Richte mich Gott“, den zuvor Lektorin Christiane de Boer im Wechsel mit den Besucherinnen und Besuchern vorgelesen hatte.

Die nächste Motettenandacht ist am Samstag, 8. Juli. Sie beginnt wie immer um 17.30 Uhr. Zu hören sind solo vorgetragene Werke von Heinrich Schütz.

Junge Stimmen für neuen Kinderchor gesucht

Bild: Eric Hasseler i.A. der Lambertigemeinde Aurich

Superstars werden nicht gesucht, dafür aber junge Stimmen. Der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Aurich und die Musikschule des Landkreises Aurich gründen einen gemeinsamen Kinderchor. Er wird geleitet von Kirchenmusikerin Helen Kroeker (Bild).

Kinder vom Vorschulalter bis zu acht Jahren sind dazu eingeladen. Geprobt wird Dienstags von 15.15 bis 16 Uhr in der Musikschule. Die Teilnahme ist kostenfrei, abgesehen von einer einmaligen Anmeldegebühr über zehn Euro. Anmeldungen nimmt die Musikschule, An der Stiftsmühle 10, entgegen: Telefon 04941 959706.

„Wir singen unterschiedliche Kinderlieder, lernen kleine Singspiele und möchten auch gemeinsam mit dem Kinderchor der Lambertigemeinde für Musicals proben“, sagt Kroeker, die großen Wert auf kindgerechte Stimmbildung legt. Auftrittspläne für den neuen Kinderchor hat sie auch schon, etwa während Veranstaltungen der Musikschule oder in Kirchen während besonderer Gottesdienste.

Der Kinderchor in unserer Lambertigemeinde wird ebenfalls geleitet von Helen Kroeker. Dieser Chor für Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 14 Jahren trifft sich immer Mittwochs von 17 bis 18 Uhr im Gemeindehaus am Lambertshof.

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Premiere am Auschwitzgedenktag

Gelungene Premiere. Foto: Gawlick-Daniel

Mit viel Applaus ist die Erstaufführung der Kantate „Ein Brief von Anne Frank“ des Kirchenmusikers Jan Bender bedacht worden. Mitglieder des Ostfriesischen Kammerorchesters und des Jan-Bender-Projektchores unter der Leitung von Kreiskantor Maxim Polijakowski führten die Kantate auf. Das zehnminütige Konzert war zugleich Höhepunkt und Abschluss der Veranstaltung „Nicht linientreu“ zum Auschwitzgedenktag am Freitagabend (27. Januar) in unserer Lambertikirche.

Mit der Kantate hat Bender einen Brief der Anne Frank an ihre fiktive Tagebuchfreundin Kitty vertont. In diesem Tagebucheintrag drückte Anne Frank ihre große Sehnsucht nach Freiheit und Leben aus, während sie sich von Juli 1942 an mit ihrer Familie im abgeriegelten Hinterzimmer eines Amsterdamer Bürogebäudes vor den Nazis versteckte. Am Ende vergeblich.

Superintendent Tido Janssen hatte zuvor etwa 300 Gäste in der Lambertikirche begrüßt. Er mahnte zur Wachsamkeit angesichts eines derzeit wieder stark aufkeimenden rechtsradikalen Denkens und betonte, wie wichtig es auch für kommende Generationen sei, sich immer wieder an die eiskalt geplanten und brutal umgesetzten Greueltaten der Nazis zu erinnern.

Wie sehr Menschen unter dem NS-Regime gelitten haben, machte der Vorsitzende des Heimatvereins Aurich, Heinz-Wilhelm Schnieders, in seinem Vortrag zum Thema „Musik – zum Schweigen verdammt“ deutlich. Er ging auf mehrere Einzelschicksale ein, darunter auch jenes von Jan Bender. Bender kam, weil er sich nicht linientreu verhielt, 1936 in Konflikt mit dem NS-Regime und war vier Monate im Konzentrationslager Sachsenhausen inhaftiert. Bald nach seiner Entlassung wurde er als erster hauptamtlicher A-Kantor auf die Stelle an der Lambertikirche berufen. Dort war er, unterbrochen von seiner Zeit als Soldat, bis 1952 tätig. Später lehrte er als Professor für Kirchenmusik in den USA.

Matthias Bender, für die Gedenkfeier mit seiner Frau aus Berlin angereist, erinnerte an seinen Vater und skizzierte mit launigen Worten einen behütenden, humorvollen und gütigen Familienmenschen, der während der NS-Zeit viel Schlimmes erlebt, die Freude am Leben jedoch nicht verloren hatte.

Die Gedenkveranstaltung war eine Gemeinschaftsaktion der Deutsch-Israelischen Arbeitsgemeinschaft Ostfriesland, der Ökumene Aurich, des Vereins der Gedenkstätte KZ Engerhafe, der Projektgruppe Kriegsgräberstätte Tannenhausen, der Stadt und des Heimatvereins Aurich sowie des Ulricianums und des Europahauses.

Geld für die Arbeit im Zwergenland

Der von Käthe Arends-Fritsch organisierte Kinderkleidermarkt war wieder ein voller Erfolg. Foto: Gawlick-Daniel

Der Kinderkleiderbasar unserer Lamberti-Gemeinde am Samstag, 11. März, war wieder ein toller Erfolg. An 50 Ständen in der Grundschule Upstalsboom gab es für die vielen Besucherinnen und Besucher ein großes Angebot an Kinderkleidung und Spielwaren zu entdecken. Für die Arbeit im Zwergenland kamen stolze 305 Euro zusammen.

Der nächste Basar ist für den Samstag, 4. November, geplant. Anmeldungen dazu nimmt Organisatorin und Zwergenland-Chefin Käthe Arends-Fritsch ab 25. September unter k.a.fritsch@web.de entgegen.
 

Online-Kurs zu Themen des Glaubens

Den christlichen Glauben entdecken, darum geht es in einem Online-Kurs der ev.-luth. Landeskirche Hannovers. Er wendet sich an Menschen, die den christlichen Glauben kennen lernen oder vertiefen möchten. Er soll dazu ermutigen, sich den wichtigen und tiefgehenden Fragen des Lebens zu stellen.

Mit diesem Angebot möchte die Landeskirche:           
helfen, einen persönlichen Zugang zu zentralen Themen des christlichen Glaubens zu finden;
einige wesentliche Informationen an die Hand geben und aufzeigen, wo Sie sich weiter informieren können;
dazu anregen, Formen christlicher Spiritualität auszuprobieren oder zu vertiefen.

Die Teilnehmer erhalten wöchentlich per Mail gut aufbereitetes Material mit Informationen, Bibeltexten, Anregungen und weiterführenden Links. Im Kursverlauf werden zehn Studienbriefe zu Themen des christlichen Glaubens verschickt. Wer möchte, kann sich in einem geschützten Online-Forum mit den anderen Kursmitgliedern austauschen und an Chats teilnehmen.

Anmeldungen gehen an birgit.berg@evlka.de. Die Starttermine für das zweite Halbjahr 2017 sind am 18. August, 8. September und 20. Oktober.


Themen des Online-Kurses sind: 1. Gott begegnen; 2. Mit mir selber stimmig – Spiritualität; 3. Auf dem Weg – Jesus; 4. Glaube und Zweifel; 5. Der Mensch; 6. Wie kann Gott das zulassen? Leid, Krisen und Brüchen im Leben begegnen; 7. Das Buch der Bücher – die Bibel / 7.2  Bibel und Wort Gottes; 8. Gemeinschaft schätzen – Kirche (er)leben; 9. Das Kirchenjahr, Gottesdienst, Taufe und Abendmahl; 10. Sehnsucht und Segen.

Aus dem Feedback einer Teilnehmerin: „Ich habe Worte dafür gefunden, was ich diffus als meinen Glauben benennen würde, was ich in mir finde, aber so konkret nicht hätte benennen können. Ich habe also viel innere Resonanz gespürt auf die Anregungen in den Studienbriefen.“
 
Weitere Infos unter: https://online-kurs-zum-glauben.wir-e.de/aktuelles.

Titelbild: Gawlick-Daniel

Der aktuelle Lambertibote, Ausgabe 215

➤ Gemeindearbeit im Wohnzimmer: Doris Seebo gründete vor 19 Jahren den Besuchsdienstkreis

➤ Das Martin-Luther-Quiz: Fünf Bibeln gingen an glückliche Gewinner

➤ „Zwergenmutter“ mit Ideen: Käthe Arends-Fritsch im Interview

Jetzt lesen.

 

Gottesdienste in Lamberti

Die Gottesdienste der kommenden Wochen auf einen Blick.

Hier entlang ...

Einladung

13. Juni 2017,
15:00 Uhr, Boßelheim, Oldersumer Straße

Lambertikreis Rahe

Christiane Denecke zeigt Bilder von Gärten in Irland.

16. Juni 2017,
17:00 bis 21:00 Uhr, Teenkiste, Lambertshof

Kiki plus

Für Kinder von zehn bis zwölf Jahren. Thema: Arche Noah reloaded.

3. September 2017,
9:00 bis 18:30 Uhr, Lamberti on tour

Gemeindeausflug

Wir gehen auf Reisen. Reisen Sie doch mit uns!

Musik in Lamberti

8. Juli 2017,
17:30 bis 18:00 Uhr, Lambertikirche

Motettenandacht

Mit solo vorgetragenen Werken von Heinrich Schütz.