Kirchengemeinde Aurich Lamberti

Die Lambertikirche. Foto: privat

Herzlich willkommen!

Schön, dass Sie den Weg auf unsere neue Seite gefunden haben!

Hier haben wir für Sie viele Informationen rund um die Auricher Lambertikirche und unser Gemeindeleben zusammengestellt.

Wir freuen uns, Sie als Gast oder Gemeindemitglied in unserem Gottesdienst oder auf einer Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Vielleicht fehlt gerade Ihre Stimme in einem unserer Chöre oder ein Kreis wartet auf genau Ihr Talent? Sie sind herzlich eingeladen, einfach hinzuzukommen! Dann wird auch für Sie -

Lamberti - ein Stück zu Hause!

Ihre Lambertigemeinde

Frühlingskonzert: Mit Menschen- und mit Engelszungen

Das Wiedersehen mit dem Kammerorchester der Musikschule Köngen/Wendlingen, das zusammen mit seinen Vokal- und Instrumentalsolisten im Jahr 2015 mit großem Erfolg in der Lambertikirche gastiert hat, bringt ein neues farbenfrohes und moderiertes Programm mit wunderbaren Solo-Konzert-Sätzen, Arien, Bläserensemble-Stücken und hinreißenden Orchesterwerken von der Barockzeit bis zur modernen Romantik und ist zugleich ein kleines Jubiläum: Seit dem Jahr 2007 reist das Kammerorchester aus dem Baden-Württembergischen Süden mit großer Freude nach Ostfriesland. Die schöne und erfolgreiche musikalische Zusammenarbeit der letzten Reisen findet ihre Fortsetzung: Kreiskantor Maxim Polijakowski wird dieses Mal als Orgelsolist mit dem Orchester auftreten und den Reigen des diesjährigen Programms festlich eröffnen.

Mehr erfahren ...

Lust auf Kirche? Wir suchen einen neuen „Bufdi“!

Lamberti ist Einsatzstelle für den Bundesfreiwilligendienst.

Seit ein paar Jahren schon ist unsere Kirchengemeinde Einsatzstelle für den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Junge Menschen können jeweils für ein Jahr einen sozial-diakonischen Dienst absolvieren. Bei uns gehört dazu die Mitarbeit im Spielkreis „Zwergenland“ sowie in der Jugendarbeit. Es ist eine tolle Möglichkeit für einen jungen Menschen, Erfahrungen zu sammeln und das Leben in einer Kirchengemeinde näher kennenzulernen.
Unser aktueller „Bufdi“, Niko Kampmeier,  wird seinen Dienst im Sommer beenden. Wir suchen also einen neuen „Bufdi“ oder auch eine „Bufdine“. Interessierte melden sich bei Diakon Torsten Hoffmann, Telefon 04941 9734304, oder E-Mail: diakon.torsten-hoffmann@t-online.de.
 

Torsten Hoffmann als Prädikant eingeführt

Torsten Prädikant
Nahmen Torsten Hoffmann in ihre Mitte: von links Erika Andexser, Birthe Hoffmann, Superintendent Tido Janssen, Susanne Schneider (Pastorin St. Johannis), Hartmut Schneider und Anneliese Daniel. Foto: Gawlick-Daniel

Er war schon immer ein Mann des Wortes, jetzt ist er es aber auch ganz offiziell. Unser Diakon Torsten Hoffmann ist am Ostermontag während eines Gottesdienstes in der St. Johanniskirche Sandhorst feierlich von Superintendent Tido Janssen in das Amt des Prädikanten eingeführt worden. Torsten Hoffmann darf fortan öffentlich predigen, Gottesdienste gestalten und leiten und das Abendmahl austeilen. „Das gehört für mich zum Selbstverständnis eines Diakons dazu“, sagte der 56-Jährige, für den mit dem Einführungsgottesdienst in seiner „Heimatgemeinde“ eine zweijährige intensive Ausbildung endete.

Zur Amtseinführung gehörte, dass Torsten Hoffmann von vier Assistenten einen Bibelvers zugesprochen bekam. Die Assistenten waren die Kirchenvorstandsvorsitzende unserer Lambertigemeinde, Anneliese Daniel, Erika Andexser und Hartmut Schneider von der St. Johannisgemeinde und Tochter Birthe Hoffmann.

Torsten Hoffmann darf in allen Gemeinden des Kirchenkreises Aurich als Prädikant arbeiten. Es ist ein ehrenamtlicher Dienst, der gleichwohl ein hohes Maß an Wissen und Können voraussetzt. Während seiner theoretischen Ausbildung auf Blockseminaren in der evangelischen Heimvolkshochschule Loccum lernte Torsten Hoffmann, Bibeltexte einzuordnen und auszulegen. Er beschäftigte sich außerdem mit der Glaubenslehre und erfuhr, wie eine Predigt konzeptionell aufgebaut wird. Auch bekam er den Sinn der liturgischen Elemente vermittelt. Es folgten praktische Übungen: Torsten Hoffmann leitete während einer sogenannten Mentoratsphase vier Gottesdienste. Nach einem Gespräch in der Landessuperintendentur schließlich, einem Kolloquium, war der Weg  frei.

Thema seiner ersten Predigt als Prädikant war am Ostermontag in St. Johannis das Wunder der Auferstehung. Ein Geschenk, das Furcht nehme und Geborgenheit in der Liebe gebe, betonte Torsten Hoffmann. Wichtig sei, immer wieder von diesem Geschenk zu erzählen und auch im täglichen Tun die Freude der Auferstehung weiterzugeben. „Das gilt nicht nur für Hauptamtliche, sondern für jeden Christen“, sagte Torsten Hoffmann. Für ihn gilt es aber doch noch ein bisschen mehr, denn schließlich ist er jetzt ganz offiziell ein Prediger und damit ein Mann des Wortes innerhalb des Kirchenkreises Aurich.

Einmal richtig durchreinigen, bitte!

Altar
Gerold Ahrends mit seinen Mitarbeiterinnen Marlena Schneider (li.) und Mena Freystatzky. Foto: Gawlick-Daniel

„Frühjahrsputz“ in unserer Lambertikirche. Seit Gründonnerstag erstrahlt er wieder in „altem“ Glanz, der Ihlower Altar. Er leuchtet und glitzert und zieht die Blicke förmlich auf sich wie ein funkelnder Diamant. Vier Tage hat die Firma „Erdmann und Ahrends Restaurierungen“ aus Lauenburg den Flügelaltar von Staub, Schmutz und Schimmel befreit. „Da ist einiges an Dreck runtergekommen“, sagte Diplom-Restaurator Gerold Ahrends. Aber das sei normal. Es war eine Arbeit, die Geduld, Können, vor allem aber Fingerspitzengefühl erforderte. Denn die Skulpturen, kunstvolle Schnitzereien aus Eichenholz, die in der Rahmenkonstruktion wie Puzzleteile angeordnet sind und zum Säubern einzeln herausgenommen wurden, sind sehr fragil und leicht zu beschädigen.

Kein Problem für Gerold Ahrends; er weiß, worauf es ankommt. Ahrends ist seit 21 Jahren als Restaurator unterwegs. Häufig auch in Ostfriesland, was ihn besonders freut, denn er ist gebürtiger Ostfriese. Zur Welt gekommen in der ehemaligen Klinik Wix, aufgewachsen in Rahe, ist er in unserer Lambertikirche getauft und konfirmiert worden. „Ich habe mich gleich heimisch gefühlt“, lachte er und dachte zurück an jene Zeit, als Hillard Delbanco als Pastor und Thilo Hoppe als Diakon in unserer Gemeinde tätig waren.

Das Amt für Bau- und Kunstpflege Osnabrück, die Auricher Außenstelle dieses Amtes ist in der Hafenstraße zu finden, holte ihn zurück in seine Heimat. Er bekam den Auftrag, das geschädigte Altarretabel konservatorisch und restauratorisch zu bearbeiten. Ahrends drückte es einfacher aus: „Es ging darum, den Altar einmal richtig durchzureinigen.“ Außerdem mussten die beiden Flügel gerichtet werden. Sie ließen sich nicht mehr schließen. Finanziert werden die Arbeiten überwiegend aus Mitteln der Landeskirche und des Kirchenkreises.

Der Ihlower Altar ist das Älteste und Wertvollste in unserer Lambertikirche. Zwischen 1510 und 1515 von der Antwerpener Lukasgilde geschaffen, stand er wenige Jahre im Zisterzienserkloster Ihlow, daher auch sein Name. Nachdem das Kloster durch die Reformation aufgelöst worden war, wurde der Altar vom Landesherrn nach Aurich gebracht und später unserer Lambertigemeinde geschenkt. Im 19. Jahrhundert ist das Altarretabel im großen Stil überarbeitet und auch neu gefasst worden, das wiederholte sich 1967. Damals wurden auch fehlende Schnitzereien ergänzt. Sie sind jetzt daran zu erkennen, dass sie deutlich heller glänzen als die alten Schnitzereien.

Gerold Ahrends hat also ganze Arbeit geleistet. Dabei halfen ihm Marlena Schneider aus Lübeck und Mena Freystatzky aus Lauenburg. Die beiden jungen Frauen sind derzeit Vorpraktikantinnen in seinem Betrieb. Beide wollen an einer Kunsthochschule studieren, dafür benötigen sie dieses Vorpraktikum. Vier Tage waren sie zusammen mit ihrem Chef mit den Restaurierungsarbeiten beschäftigt. Es war nicht das erste Mal, dass Ahrends in unserer Lambertikirche tätig war. Bereits 2003 untersuchte, konservierte und restaurierte er das Kruzifix links oberhalb des Altars. Die Referenzliste seiner Firma ist lang. Nachzulesen im Internet unter www.ea-restaurierungen.de.

Bis 2027 wird Gerold Ahrends in unserer Lambertikirche sehr wahrscheinlich nicht mehr anzutreffen sein. Denn nachdem er seine Arbeiten am Gründonnerstag beendet hat, muss in den nächsten zehn Jahren nicht mehr Hand angelegt werden am Ihlower Altar. Lamberti-Besucher dürfen sich während dieser Zeit erfreuen am „alten“ Glanz, den dieses älteste und wertvollste Stück in unserer Kirche nun wieder ausstrahlt.

 

Urlauberin aus Hofheim am Taunus war die erste Besucherin

Herein spaziert: Kirchenaufsichtskreisleiter Peter Higgen und Keike Malti heißen zusammen mit einem Team Ehrenamtlicher seit Montag, 10. April, Besucher in unserer Lambertikirche willkommen. Foto: Gawlick-Daniel

Seit Montag, 10 April, ist unsere Lambertikirche wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Der Leiter unseres Kirchenaufsichtskreises, Peter Higgen (73), übernahm die erste „Schicht“ von 11 bis 12 Uhr. Kaum hatte er das umfangreiche Infomaterial nach einem halben Jahr Pause zusammengesucht und zurecht gelegt, trat schon die erste Besucherin dieser Saison durch die Tür. Anette Wagner aus Hofheim am Taunus schaut sich, wenn sie als Urlauberin unterwegs ist, gerne Kirchen von innen an. Klar, dass sie sich von unserer Lambertikirche mitten in Aurich angezogen fühlte. Staunend betrachtete sie Orgel, Altar und Innenraum und beurteilte das Gesamtensemble als „schlicht, aber beeindruckend schön“.

Peter Higgen leitet den Kirchenaufsichtskreis seit fünf Jahren. Er war von seiner Vorgängerin Gertrud Ritter und von Pastor i.R. Heinfried König „angeworben“ worden. „Sie sind genau der Richtige, der das machen soll“, hatte Gertrud Ritter ihn überzeugt. Mit Leib und Seele ist er seitdem dabei, rekrutiert neue ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, was nicht immer ganz einfach ist, leitet die Jahrestreffen, auf denen die Kirchenaufsichtsdienste eingeteilt werden, und kümmert sich überhaupt um alles, was die Kirchenaufsicht betrifft. Ehrenamtlich, versteht sich.

Dazu gehören während seiner Dienstzeiten natürlich auch informative, gleichwohl lockere, von Herzlichkeit zeugende Gespräche mit den Besucherinnen und Besuchern. Ein Paar aus dem Ruhrgebiet ließ sich ebenso über unsere Lambertikirche im Speziellen und das Auricher evangelisch-lutherische Leben im Allgemeinen informieren wie eine Familie aus Köln. Okay, die haben den Dom in Kölle. Doch halt! Von unserer Lambertikirche zeigten sie sich dennoch beeindruckt und wollten gleich mal wissen, warum denn die Glockentürme immer neben den Kirchen stünden in Ostfriesland? Der Erdboden sei halt nachgiebiger als so mancher Ostfriese in bestimmten Dingen.

Offene Lambertikirche bis zum 13. Oktober
 

Bis zum 13. Oktober sind die Mitglieder des Kirchenaufsichtskreises von Montag bis Samstag von 11 bis 12 Uhr und von 15.30 bis 16.30 Uhr in unserer Lambertikirche anzutreffen. Ausnahmen bilden einige Feiertage. Auch kommt mal eine Hochzeit oder eine Motettenandacht dazwischen. Im vergangenen Jahr haben etwa 6000 Gäste, Touristen und Reisegruppen, unsere Stadtkirche besucht. „Das ist ein wichtiges Angebot, das wir als Stadtkirchengemeinde vorhalten“, wird Pastorin Angelika Scheepker nicht müde, das ehrenamtliche Engagement zu loben. „So können viele Menschen  unsere schöne Kirche mit dem prächtigen Ihlower Altar zur Einkehr, Besinnung und Besichtigung nutzen.“

Eine nette Ansprache gehört ebenso dazu. Viele Mitglieder des Kirchenaufsichtskreises sind schon seit Jahrzehnten dabei und entsprechend erfahren im Umgang mit Besucherinnen und Besuchern, zudem besitzen sie ein ausgeprägtes Wissen über unsere Lambertikirche. Keike Malti gehört genauso dazu wie Johanne Fischer, Ruth Meyer, Gretel Prawitz, Irmtraut Trebesch, Irmgard Wittig oder besagte Gertrud Ritter, um nur einige zu nennen. Peter Higgen hat in den vergangenen fünf Jahren ebenfalls seine Erfahrungen gesammelt. Er sagt: „Es ist immer gut, wenn der erste Besucher eine Frau ist. Dann wird es ein gutes Jahr.“ Anette Wagner aus Hofheim am Taunus kam als Erste zur Tür herein. Na, dann kann ja nichts mehr schiefgehen in dieser Saison.

Abschied vom Kirchenaufsichtskreis

Angelika Scheepker mit Peter Higgen und Hans-Hermann Harms (re.). Foto: privat

Ein langjähriges Mitglied des Kirchenaufsichtskreises ist während des ersten Planungstreffens verabschiedet worden: Fast 20 Jahre lang engagierte sich Hans-Hermann Harms mit viel Freude und Sachkenntnis in der Kirchenaufsicht.

Peter Higgen dankte ihm mit einem Weinpräsent für seinen treuen Dienst und Pastorin Angelika Scheepker überbrachte den Dank des Kirchenvorstandes und des Pfarramtes.

Hans-Hermann Harms ließ in einem kleinen Rückblick, auf die ihm eigene humorvolle Weise, seinen Dienst Revue passieren und gab die ein und andere erlebte Anekdote zum Besten. Kräftiger Beifall des Kreises zollte ihm und seinem langjährigen Dienst Respekt und Dank.

Er kann's immer noch

Thilo Hoppe gestaltete eine Jugendandacht in unserer Lambertikirche. Foto: privat

Gemeinsam mit Pastor Peter Schröder-Ellies gestaltete Thilo Hoppe (ehemaliger Bundestagsabgeordneter und jetziger entwicklungspolitischer Beauftragter bei "Brot für die Welt" in Berlin) am Sonntagabend, 2. April, eine Jugendandacht in unserer Lambertikirche.

Thilo Hoppe, der viele Jahre als Diakon in unserer Lambertigemeinde tätig war und die regelmäßigen Jugendandachten vor 30 Jahren eingeführt hat, brachte den 25 Jugendlichen nicht nur auf berührende Weise die gegenwärtige Hungerkatastrophe am Horn von Afrika nahe, sondern erläuterte auch, warum es immer wieder zu solchen Katastrophen kommt. Nicht nur die Erderwärmung und lokale Konflikte, sondern auch unfaire Handelsbeziehungen und ungerechte Preise für die landwirtschaftlichen Produkte führen dazu, dass weltweit Millionen von Menschen an Hunger und Mangelernährung leiden.

Zum Abschluss sang Thilo Hoppe mit den Jugendlichen das Lied „Until all are fed“, dass mittlerweile auch im Internet auf Youtube (siehe Link unten) zu hören und zu sehen ist - gesungen in einer Art „flash-mob“ mit allen Mitarbeitenden von „Brot für die Welt“ in Berlin.

Jugendandachten finden in der Regel am ersten Sonntag im Monat um 19 Uhr in unserer Lambertikirche statt.

Until all are fed

Fest der Goldenen Konfirmation

Hintere Reihe von links: Heinz Holzhausen, Wolfgang Schierz, Gerhard Frerichs, Theo Frerichs, Werner Hiltmann, Karl-Heinz Planteur, Pastorin Angelika Scheepker; vorne von links: Gabriele Redenius, Almut Ganswindt, Astrid Frerichs, Renate Wölfer, Beate Dreessen, Fentje Reck, Hannelore Behrens. Foto: Cullmann, Wiesens

Mehr als 130 Konfirmandinnen und Konfirmanden waren es vor 50 Jahren, die von den damaligen Pastoren Günther und Prellwitz und von dem damaligen Superintendenten Schütt an zwei Sonntagen in unserer Lambertikirche konfirmiert wurden. 13 Ehemalige aus dem Konfirmationsjahrgang von 1967 trafen sich jetzt am 26. März zum Fest der Goldenen Konfirmation wieder.

Eingeladen hatte unsere Pastorin Angelika Scheepker, die den Gottesdienst zum Psalmwort „Du tust mir kund den Weg zum Leben“ gestaltete und alle Jubilare persönlich segnete. Kantor Maxim Polijakowski musizierte an der Orgel, zusammen mit Manfred Lüdtke an der Trompete.

Als musikalischer Überraschungsgast erfreute Marianne Tebbenhoff mit dem Lied „Herr, deine Güte reicht so weit“ die Jubilare.  Tebbenhoff ist mit Mitgliedern des Konfirmandenjahrgangs freundschaftlich verbunden.

Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich die Jubilare zum Mittagsempfang im Gemeindehaus, wo bei Suppe, Tee und Kuchen das Wiedersehen gefeiert wurde. Gästeführer Egon Wirdemann nahm die Jubilare in einem kurzweiligen und interessanten Bildvortrag mit auf eine virtuelle Reise durch Aurich.

Auch wenn sich nur eine kleine Zahl der Ehemaligen eingefunden hatte, sie waren sich einig, dass es ein schönes Fest der Goldenen Konfirmation gewesen sei.

Goldene 7: 1250 Euro für Lamberti

Als Vertreter unserer Kirchengemeinde nahmen sie den symbolischen Scheck entgegen: Kirchenvorstandsmitglied Folker Diermann mit Pastorin Angelika Scheepker (re.) und Kirchenvorstandsvorsitzende Anneliese Daniel. Foto: privat

Unsere Lambertigemeinde hat 1250 Euro von der Weihnachtsmarkt-Lotterie „Goldene 7“ erhalten. Das Geld wird in den Um- und Neubau unseres Gemeindehauses fließen. „Das Gemeindehaus ist dreistöckig, da ist ein Fahrstuhl dringend notwendig, um Barrierefreiheit zu ermöglichen“, sagte unsere Pastorin Angelika Scheepker während der Übergabe eines symbolischen Schecks im Auricher Feuerwehrhaus an der Fockenbollwerkstraße.

Vierzehn Vereine und Institutionen haben finanziell von der „Goldenen 7“ profitiert. Das Geld ist zusammengekommen durch den Verkauf von Losen während des Auricher Weihnachtsmarktes. Seit 32 Jahren gibt es diese Lotterie. In dieser Zeit sind rund 4,7 Millionen Lose unter die Leute gebracht und 1,2 Millionen Euro an Auricher Vereine und Institutionen verteilt worden.

Konfitag mit der Johanniter Unfallhilfe

Konfitag mit rund 50 Vorkonfirmanden und der Johanniter Unfallhilfe. Foto: privat

Am 25. März fand in unserer Lambertigemeinde ein Konfitag zum Thema Helden gesucht statt. Rund 50 Vorkonfirmanden lernten die Gechichte des Barmherzigen Samariters in Wort und Tat kennen.

Die Johanniter Unfallhilfe Aurich stellte an verschiedenen Stationen die stabile Seitenlage, die Herz-Lungen-Wiederbelebung und den Inhalt einen Sanitätsrucksacks vor. Außerdem war der Ritter Ferdinand von Schönfeldt zu Besuch, der über die Geschichte und die Arbeit des Johanniterordens erzählte. Das Highlight war für die Konfirmanden aber eindeutig die Realistische Unfalldarstellung. Mit Wachs, Kunstblut und falschen Knochen wurde gezeigt, wie man zu Übungszwecken Verletzungen nachstellt. Anhand dieser Inszenierungen lernten die Konfirmanden das Verbinden diverser Wunden.

Es war ein gelungener Vormittag, der durch die Zusammenarbeit der Lambertigemeinde, dem Johanniterorden und der Johanniterunfallhilfe allen Beteiligten noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

Pastorin Meenken auf NDR 2

Bild: Eric Hasseler i.A. der Lambertigemeinde Aurich

Unsere Pastorin Cathrin Meenken ist im April und Juli häufiger im Radio zu hören. Für NDR 2 hat sie Kurzandachten zu den Themen BMI, Salz, Klingelstreiche, Sand und Sommergrippe eingesprochen. Diese Andachten werden im Rahmen der Reihe „Moment mal!“ gesendet. Sie beschäftigt sich mit  Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet. Es ist „eine Reihe zum kurzen Innehalten im schnellen Lauf der Zeit“, schreibt der NDR auf seiner Homepage.

Zu hören ist Pastorin Meenken jetzt noch im Juli am 3., 17. und 24. des Monats. Die Sendungen beginnen von Montag bis Freitag um 18.15 Uhr; Samstag und Sonntag um 9.15 Uhr. 

Grabstätten restauriert

Gräber Zwangsarbeiter
Gräber von Zwangsarbeitern während der Nazi-Herrschaft auf dem Auricher Friedhof. Foto: Gawlick-Daniel

Auf dem rund 6,5 Hektar großen Gelände des Friedhofs unserer Lambertigemeinde mit seinen etwa 13500 Grabstellen fielen sie nicht weiter auf – die 43 Gräber von überwiegend Russen, Polen, Tschechen und Ukrainern. Sie waren von den Nazis aus ihren Heimatländern verschleppt und in Aurich und Umgebung als Zwangsarbeiter eingesetzt worden. Sie hießen Schinkarenko, Sakowin, Moros, Litwinek oder Konopitzki und starben überwiegend in den Jahren 1941 bis 1945 zumeist im Sandhorster Krankenhaus. Fern der Heimat fanden sie auf dem Lamberti-Friedhof ihre letzte Ruhestätte. Als ihr Leben endete waren sie zwischen 17 und 57 Jahre alt.

In den vergangenen Wochen sind ihre Grabstätten nachhaltig restauriert worden. Friedhofschef Gerhard Rocker und seine Männer sorgten für neue Einfassungen und pflanzten Stiefmütterchen. „Wir haben uns gegen Rasengräber entschieden, weil es schöner aussieht“, sagte Rocker. Jeweils im Frühjahr, Sommer und Herbst werden der Jahreszeit entsprechend neue Blumen gepflanzt.

Die Grabsteine hat die Auricher Stein- und Bildhauerei Clemenz von Moos und Grünbelag befreit und gesäubert. Auf den Steinen sind die Namen und die Geburts- und Sterbedaten der Bestatteten zu finden. Diese Schriften mussten nachgehauen werden. Nur ein Stein musste erneuert werden.

Die Kosten für die Steinmetzarbeiten übernimmt das niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport aus Mitteln nach dem Gräbergesetz. Aus diesem Topf kommt auch Geld für die regelmäßige Pflege der Gräber.

Wer die Ruhestätten besuchen möchte, findet die allermeisten im südlichen Teil des Friedhofs, auf Höhe der angrenzenden Sparkassen-Arena. Nachdem sie gereinigt wurden, sind die kleinen, hell leuchtenden Grabsteine nun nicht mehr so ohne weiteres zu übersehen. Sie mahnen, einen üblen und grausamen Teil deutscher Geschichte nicht zu vergessen.

Motettenandacht: Innehalten und zuhören

Motettenandacht
Der Motettenchor mit Kantor Maxim Polijakowski. Foto: Gawlick-Daniel

Die Motettenandachten in unserer Lambertikirche erfreuen sich großer Beliebtheit. Einmal im Monat eine halbe Stunde innehalten bei Wort und Musik, schönen Stimmen lauschen und erbauende oder nachdenklich stimmende Texte hören - dieses Angebot spricht viele Menschen an.

Am frühen Samstagabend (11. März) füllten etwa 150 Besucherinnen und Besucher die Sitzreihen unserer Kirche. Der Motettenchor, geleitet von Kantor Maxim Polijakowski, trug zwei Werke vor. Zum einen „Wenn ihr mich liebt“ des englischen Komponisten Tomas Tallis (1505 – 1585). Er komponierte vorwiegend vokale Musik zur Zeit der englischen Reformation. Es folgte der von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847) vertonte 43. Psalm „Richte mich Gott“, den zuvor Lektorin Christiane de Boer im Wechsel mit den Besucherinnen und Besuchern vorgelesen hatte.

Die nächste Motettenandacht ist am Samstag, 8. Juli. Sie beginnt wie immer um 17.30 Uhr. Zu hören sind solo vorgetragene Werke von Heinrich Schütz.

Junge Stimmen für neuen Kinderchor gesucht

Bild: Eric Hasseler i.A. der Lambertigemeinde Aurich

Superstars werden nicht gesucht, dafür aber junge Stimmen. Der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Aurich und die Musikschule des Landkreises Aurich gründen einen gemeinsamen Kinderchor. Er wird geleitet von Kirchenmusikerin Helen Kroeker (Bild).

Kinder vom Vorschulalter bis zu acht Jahren sind dazu eingeladen. Geprobt wird Dienstags von 15.15 bis 16 Uhr in der Musikschule. Die Teilnahme ist kostenfrei, abgesehen von einer einmaligen Anmeldegebühr über zehn Euro. Anmeldungen nimmt die Musikschule, An der Stiftsmühle 10, entgegen: Telefon 04941 959706.

„Wir singen unterschiedliche Kinderlieder, lernen kleine Singspiele und möchten auch gemeinsam mit dem Kinderchor der Lambertigemeinde für Musicals proben“, sagt Kroeker, die großen Wert auf kindgerechte Stimmbildung legt. Auftrittspläne für den neuen Kinderchor hat sie auch schon, etwa während Veranstaltungen der Musikschule oder in Kirchen während besonderer Gottesdienste.

Der Kinderchor in unserer Lambertigemeinde wird ebenfalls geleitet von Helen Kroeker. Dieser Chor für Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 14 Jahren trifft sich immer Mittwochs von 17 bis 18 Uhr im Gemeindehaus am Lambertshof.

Mehr erfahren ...

Premiere am Auschwitzgedenktag

Gelungene Premiere. Foto: Gawlick-Daniel

Mit viel Applaus ist die Erstaufführung der Kantate „Ein Brief von Anne Frank“ des Kirchenmusikers Jan Bender bedacht worden. Mitglieder des Ostfriesischen Kammerorchesters und des Jan-Bender-Projektchores unter der Leitung von Kreiskantor Maxim Polijakowski führten die Kantate auf. Das zehnminütige Konzert war zugleich Höhepunkt und Abschluss der Veranstaltung „Nicht linientreu“ zum Auschwitzgedenktag am Freitagabend (27. Januar) in unserer Lambertikirche.

Mit der Kantate hat Bender einen Brief der Anne Frank an ihre fiktive Tagebuchfreundin Kitty vertont. In diesem Tagebucheintrag drückte Anne Frank ihre große Sehnsucht nach Freiheit und Leben aus, während sie sich von Juli 1942 an mit ihrer Familie im abgeriegelten Hinterzimmer eines Amsterdamer Bürogebäudes vor den Nazis versteckte. Am Ende vergeblich.

Superintendent Tido Janssen hatte zuvor etwa 300 Gäste in der Lambertikirche begrüßt. Er mahnte zur Wachsamkeit angesichts eines derzeit wieder stark aufkeimenden rechtsradikalen Denkens und betonte, wie wichtig es auch für kommende Generationen sei, sich immer wieder an die eiskalt geplanten und brutal umgesetzten Greueltaten der Nazis zu erinnern.

Wie sehr Menschen unter dem NS-Regime gelitten haben, machte der Vorsitzende des Heimatvereins Aurich, Heinz-Wilhelm Schnieders, in seinem Vortrag zum Thema „Musik – zum Schweigen verdammt“ deutlich. Er ging auf mehrere Einzelschicksale ein, darunter auch jenes von Jan Bender. Bender kam, weil er sich nicht linientreu verhielt, 1936 in Konflikt mit dem NS-Regime und war vier Monate im Konzentrationslager Sachsenhausen inhaftiert. Bald nach seiner Entlassung wurde er als erster hauptamtlicher A-Kantor auf die Stelle an der Lambertikirche berufen. Dort war er, unterbrochen von seiner Zeit als Soldat, bis 1952 tätig. Später lehrte er als Professor für Kirchenmusik in den USA.

Matthias Bender, für die Gedenkfeier mit seiner Frau aus Berlin angereist, erinnerte an seinen Vater und skizzierte mit launigen Worten einen behütenden, humorvollen und gütigen Familienmenschen, der während der NS-Zeit viel Schlimmes erlebt, die Freude am Leben jedoch nicht verloren hatte.

Die Gedenkveranstaltung war eine Gemeinschaftsaktion der Deutsch-Israelischen Arbeitsgemeinschaft Ostfriesland, der Ökumene Aurich, des Vereins der Gedenkstätte KZ Engerhafe, der Projektgruppe Kriegsgräberstätte Tannenhausen, der Stadt und des Heimatvereins Aurich sowie des Ulricianums und des Europahauses.

Geld für die Arbeit im Zwergenland

Der von Käthe Arends-Fritsch organisierte Kinderkleidermarkt war wieder ein voller Erfolg. Foto: Gawlick-Daniel

Der Kinderkleiderbasar unserer Lamberti-Gemeinde am Samstag, 11. März, war wieder ein toller Erfolg. An 50 Ständen in der Grundschule Upstalsboom gab es für die vielen Besucherinnen und Besucher ein großes Angebot an Kinderkleidung und Spielwaren zu entdecken. Für die Arbeit im Zwergenland kamen stolze 305 Euro zusammen.

Der nächste Basar ist für den Samstag, 4. November, geplant. Anmeldungen dazu nimmt Organisatorin und Zwergenland-Chefin Käthe Arends-Fritsch ab 25. September unter k.a.fritsch@web.de entgegen.
 

Online-Kurs zu Themen des Glaubens

Den christlichen Glauben entdecken, darum geht es in einem Online-Kurs der ev.-luth. Landeskirche Hannovers. Er wendet sich an Menschen, die den christlichen Glauben kennen lernen oder vertiefen möchten. Er soll dazu ermutigen, sich den wichtigen und tiefgehenden Fragen des Lebens zu stellen.

Mit diesem Angebot möchte die Landeskirche:           
helfen, einen persönlichen Zugang zu zentralen Themen des christlichen Glaubens zu finden;
einige wesentliche Informationen an die Hand geben und aufzeigen, wo Sie sich weiter informieren können;
dazu anregen, Formen christlicher Spiritualität auszuprobieren oder zu vertiefen.

Die Teilnehmer erhalten wöchentlich per Mail gut aufbereitetes Material mit Informationen, Bibeltexten, Anregungen und weiterführenden Links. Im Kursverlauf werden zehn Studienbriefe zu Themen des christlichen Glaubens verschickt. Wer möchte, kann sich in einem geschützten Online-Forum mit den anderen Kursmitgliedern austauschen und an Chats teilnehmen.

Anmeldungen gehen an birgit.berg@evlka.de. Die Starttermine für das zweite Halbjahr 2017 sind am 18. August, 8. September und 20. Oktober.


Themen des Online-Kurses sind: 1. Gott begegnen; 2. Mit mir selber stimmig – Spiritualität; 3. Auf dem Weg – Jesus; 4. Glaube und Zweifel; 5. Der Mensch; 6. Wie kann Gott das zulassen? Leid, Krisen und Brüchen im Leben begegnen; 7. Das Buch der Bücher – die Bibel / 7.2  Bibel und Wort Gottes; 8. Gemeinschaft schätzen – Kirche (er)leben; 9. Das Kirchenjahr, Gottesdienst, Taufe und Abendmahl; 10. Sehnsucht und Segen.

Aus dem Feedback einer Teilnehmerin: „Ich habe Worte dafür gefunden, was ich diffus als meinen Glauben benennen würde, was ich in mir finde, aber so konkret nicht hätte benennen können. Ich habe also viel innere Resonanz gespürt auf die Anregungen in den Studienbriefen.“
 
Weitere Infos unter: https://online-kurs-zum-glauben.wir-e.de/aktuelles.

Lambertibote214
Titelbild: Gawlick-Daniel

Der aktuelle Lambertibote, Ausgabe 214

500 Jahre Reformation
➤ Ein fiktives Interview mit Martin Luther
➤ Das Martin-Luther-Quiz: Mitmachen und gewinnen
➤ Für eine bessere Welt: Schicken Sie uns Ihre Thesen

Außerdem
➤ Zwergenland: Kinder ganz auf Frühling eingestellt
➤ Besuchenswerte Gottesdienste zu Ostern: Ein Überblick

Jetzt lesen.

 

Hinweis: Es wurde für diesen Tag noch keine Tageslosung angelegt!

Gottesdienste in Lamberti

Die Gottesdienste der kommenden Wochen auf einen Blick.

Hier entlang ...

Einladung

4. Juni 2017,
11.00 Uhr, Marktplatz

Pfingstgottesdienst

Der Kirchenkreis Aurich veranstaltet einen zentralen Pfingstgottesdienst auf dem Auricher Marktplatz. Für das leibliche Wohl nach dem Gottesdienst ist gesorgt.

10. Juni 2017,
12:10 Uhr, Abfahrt ZOB Aurich

Zur Emder Reformationsroute

Die Gruppe „Öffnen und Begegnen“ lädt zu einer Fahrt nach Emden zum Besuch der „Emder Reformationsroute“ ein.

3. September 2017,
9:00 bis 18:30 Uhr, Lamberti on tour

Gemeindeausflug

Wir gehen auf Reisen. Reisen Sie doch mit uns!

Musik in Lamberti

26. Mai 2017,
19:30 bis 21:00 Uhr, Lambertikirche

Frühlingskonzert

Mit Menschen- und mit Engelszungen: Frühlingskonzert mit dem Kammerorchester der Musikschule Köngen/Wendlingen am Neckar.

29. Mai 2017,
19:30 Uhr, Gemeindesaal

Offenes Singen

Mit Kantor Maxim Polijakowski.