67 Jugendliche sind am Sonntag Quasimodogeniti, 12. April, in ihre Konfizeit gestartet. Und das Bild, das den Gottesdienst getragen hat, hätte passender kaum sein können: Baustelle. Nicht fertig. Manchmal chaotisch. Aber voller Möglichkeiten.
In der Lambertikirche sind die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden unseres Kirchspiels herzlich begrüßt worden. Das Paula+Jo-Team freut sich sehr auf die gemeinsame Zeit und darauf, was in den kommenden Monaten wachsen wird.
Für die musikalische Gestaltung sorgte die Jugendband. Ein großes Dankeschön an Merle und Sam für den Gesang sowie an Diakon Torsten Hoffmann. Ein Anspiel zum Thema Baustelle brachten Santje, Elise und Madita auf die Bühne und machten schnell klar, worum es während des Konfizeit geht: Nicht um fertige Antworten, sondern ums Ausprobieren, Suchen und Entdecken.
Auch die Predigt von Diakonin Lara Wissemann griff dieses Bild auf. Sie beschrieb die Konfizeit als einen Ort, „an dem etwas neu gebaut, verändert oder repariert wird“. Nicht immer ordentlich, nicht immer übersichtlich, aber immer mit einem Ziel: „Am Ende soll etwas Gutes entstehen.“
Dabei wurde ein Gedanke besonders stark hervorgehoben. Niemand steht nur daneben. „Ihr seid nicht die Zuschauer am Bauzaun, sondern mitten auf der Baustelle.“ Und mehr noch. Jede und jeder bringt sich ein als lebendiger Stein. Nicht festgelegt, nicht einbetoniert, sondern beweglich, suchend, mit eigenen Gaben und Fragen.